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Kultur „Der kleine Prinz“ erscheint auf Klingonisch
Nachrichten Kultur „Der kleine Prinz“ erscheint auf Klingonisch
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16:33 20.08.2018
Der kleine Prinz ist bereits in etwa 300 Sprachen und Dialekte übersetzt worden – nun auch auf Klinglonisch, einer Sprache aus der Serie „Star Trek“. Quelle: Verlag in Farbe und bunt/dpa
Hannover

Den Kinderbuch-Klassiker „Der kleine Prinz“ gibt es demnächst auch auf „Außerirdisch“: Star-Trek-Sprachexperte Lieven L. Litaer hat die weltberühmte Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry jetzt ins Klingonische übersetzt. Dort heißt der Titel: ta’puq mach.

Klingonisch ist eine erfundene Sprache der Serie „Star Trek“. „Ich bin dabei so genau wie möglich am Originaltext geblieben“, sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch werde im Oktober erscheinen und künftig bei seinen jährlichen Klingonisch-Sprachkursen als Literaturlektüre eingesetzt. Litaer schätzt, dass weltweit 20 bis 30 Menschen fließend Klingonisch sprechen – eine Sprache mit vielen Zungenbrechern und Kehlkopflauten.

Für die Übersetzung brauchte Lieven L. Litaer 14 Jahre

Die Kunstsprache umfasse mittlerweile rund 4000 Wörter, die vom US-amerikanischen Sprachwissenschaftler Marc Okrand geschaffen wurden. Jedes Jahr kommen neue Wörter dazu. Dieses Jahr waren es mehr als 120. „Ein Großteil wurde für den „Kleinen Prinzen“ erschaffen“, sagte Litaer, der das Projekt schon 2004 begonnen hatte. „Es hat so lange gedauert, weil mir viele Vokabeln gefehlt haben.“ Für Worte wie Schaf oder Rose mussten Begriffe erst gefunden werden.

Um lernen zu können, stehen in dem Buch jeweils auf einer Seite der deutsche und auf der gegenüberliegenden Seite der klingonische Text. „Der kleine Prinz“ ist bereits in rund 300 Sprachen und Dialekte übersetzt worden – so zum Beispiel auch auf Esperanto. „Da dachte ich, dass das Klingonische nicht fehlen dürfte“, erzählt der Architekt.

Von RND/dpa

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