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Zwölf Stunden Stau auf der A2 bei Peine

Auffahrunfall mit fünf Lkw Zwölf Stunden Stau auf der A2 bei Peine

Nach einem Unfall auf der A2 zwischen Peine und Lehrte gab es am Mittwoch rund zwölf Stunden lang Stau. Bei einem Massenunfall mit fünf Lkw und zwei Pkw waren Betriebsstoffe ausgelaufen, weshalb der rechte Fahrstreifen abgefräst werden mussten. Die Arbeiten dauerten bis zum Abend an.

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Zwischen den Anschlussstellen (AS) Peine und Lehrte in Fahrtrichtung Hannover besteht seit den Morgenstunden ein Stau Länge.

Quelle: Symbolbild / Julian Stratenschulte

Peine. Fünf Sattelzüge und ein Pkw waren an dem Unfall beteiligt, der sich gegen 8.20 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Lehrte in Richtung Dortmund ereignete. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt, die Polizei schätzt den Schaden auf 350.000 Euro. In der Folge kam es hinter der Unfallstelle zu bis zu zwölf Kilometern Rückstau. Am Abend reduzierte sich die Länge der Blechlawine immerhin auf drei Kilometer, gegen 20.50 Uhr führte die Sperrung zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen mehr.

„Aufgrund ausgetretener Betriebsstoffe muss der Hauptfahrstreifen ausgebessert werden – diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis in die Abendstunden an“, berichtete Polizeisprecher Holger Hilgenberg am Nachmittag. Es müsse weiterhin mit erheblichen Behinderungen gerechnet werden. Die empfohlene Umleitung führt über die A39 Wolfsburg/Königslutter, A7 Derneburg/Salzgitter und A2 Hannover-Ost. 

Der Auffahrunfall wurde offenbar durch Unaufmerksamkeit verursacht. Kurz vor der Anschlussstelle mussten fünf hintereinander fahrenden Lastwagen verkehrsbedingt bremsen. Der 24-Jährige Lkw-Fahrer, der hinten fuhr, reagierte laut den Ermittlungen der Polizei zu spät. Er fuhr auf den Sattelzug auf, der vor ihm rollte. „Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Lkw ineinander geschoben“, sagt Hilgenberg.

Eine 56-jährige Mercedes-Fahrerin konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den hintersten Sattelzug. Dabei erlitt ihre 38-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen und wurde ebenso wie der 24-jährige Unfallverursacher zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Durch herumfliegende Trümmerteile wurde zudem ein VW Passat beschädigt, der in den Auffahrunfall nicht verwickelt war. 

mic/cli

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