Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Der Norden Schüler aus Niedersachsen erlebten Anschlag mit
Nachrichten Der Norden Schüler aus Niedersachsen erlebten Anschlag mit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:12 18.08.2017
Ein Polizist fordert Menschen am 17.08.2017 in Barcelona zum Verlassen der Flaniermeile Las Ramblas auf, nachdem ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast war.  Quelle: dpa
Georgsmarienhütte

Als plötzlich ein Lieferwagen auf die Promenade fuhr, haben sich die Schüler in einem Café in Sicherheit gebracht.

Binnen weniger Stunden kam es in Spanien zu zwei Terroranschlägen. In Barcelona rissen Attentäter mit einem Kleinlastwagen mindestens 13 Menschen in den Tod, über 100 wurden verletzt. Im Badeort Cambrils erschoss die spanische Polizei fünf mutmaßliche Terroristen.

Dass sich die kleine Schülergruppe während des Anschlags in Barcelona in der Nähe befunden hat, bestätigte die Sprecherin der Landesschulbehörde, Bianca Schöneich, der dpa. Niemand sei verletzt worden, sagte Schöneich. Schulleiter Ulrich Schimke sagte der Zeitung, Schüler und Lehrer standen während der gesamten Zeit des Anschlags in Kontakt. „Das waren für alle natürlich aufregende und belastende Stunden. Aber wenigstens hatten wir schnell Gewissheit, dass allen nichts passiert ist“, zitiert ihn die Zeitung.

Newsblog

Alle aktuellen Informationen gibt es hier. 

Ein Problem für die Schüler sei gewesen, nach dem Angriff wieder zu dem Hotel nahe des Fußballstadions Camp Nou zurückzukommen: „Die Metro hatte den Betrieb eingestellt, und es war äußerst schwierig, überhaupt ein Taxi zu bekommen“, beschrieb Schimke. Die Erleichterung sei sehr groß gewesen, als die Gruppe gegen 22 Uhr wieder zurück war. Am Freitagabend wurden die 52 Schüler und 7 Lehrer wie ursprünglich geplant nach fünf Tagen wieder zu Hause in Niedersachsen erwartet.

Ein Attentäter war am Donnerstag in Barcelona mit einem Lieferwagen in die Fußgängerzone der Promenade „Las Ramblas“ gefahren. 14 Menschen starben, etwa 100 weitere wurden verletzt. Dem Auswärtigen Amt zufolge sind 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt worden.

Trauerbeflaggung in Niedersachsen

In ganz Niedersachsen ist Trauerbeflaggung angeordnet worden. Vor öffentlichen Gebäuden wie etwa der Staatskanzlei in Hannover wehten die Fahnen am Freitag auf halbmast, teilte die Staatskanzlei mit.

dpa

Ein seit Donnerstag flüchtiger Sexualstraftäter aus Oldenburg ist am Freitagmorgen im brandenburgischen Nauen von der Polizei festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler in Oldenburg wurde der 49-Jährige nach einem Hinweis aus der Bevölkerung dort in seinem Auto angetroffen und zur Dienststelle gebracht.

18.08.2017

Sparzwang und Naturschutz haben den Beruf von Schleusenwärter Jörg Bresch stark verändert. Statt in der Dienstwohnung mit Flussblick auf Boote zu warten, pendelt er im Caddy zwischen den vier Staustufen der Aller: Oldau und Bannetze im Kreis Celle, Marklendorf und Hademstorf im Heidekreis.

Gabriele Schulte 17.08.2017

Nach dem Vorschlag von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, Pyrotechnik in bestimmten Bereichen von Fußballstadien zuzulassen, gibt es nicht nur Kritik von der CDU, die meint, dass man Ultras keine Spielwiese geben solle. Auch Fan-Forscher Gunter Pilz ist dagegen. Leise Zustimmung kommt vom 96-Manager Horst Heldt.

17.08.2017