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Der Norden Polizei führt Großrazzia in Wolfsburg durch
Nachrichten Der Norden Polizei führt Großrazzia in Wolfsburg durch
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21:59 05.09.2018
Die Polizei führt in der Wolfsburger Innenstadt eine Razzia durch. Quelle: Michael Lieb
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Wolfsburg

Drogenhandel, Einbrüche und Gewalt: Mit einer Großrazzia hat die Polizei am Mittwochabend auf die gestiegene Kriminalität am Nordkopf in Wolfsburg reagiert. Zwei Cafés und ein Wettbüro wurden mit Spürhunden gefilzt, insgesamt 100 Personen überprüft. Im Einsatz waren auch zusätzliche Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei.

Einsatzleiterin Imke Krysta von der Wolfsburger Polizei zog zum Ende der Razzia in der Wolfsburger Innenstadt ein durchweg positives Resümee. „Bei der gezielten Aktion am sogenannten Nordkopf der Porschestraße lagen die seit dem Frühjahr 2017 gestiegenen Kriminalitätszahlen im Fokus, besonders im Drogen- und Eigentumsbereich sowie bei den Gewaltdelikten“, erläutert Krysta gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. „In den letzten Monaten erfolgten wiederholt Festnahmen nach beobachteten Drogenhandel - auch an Minderjährige.“

Auch Polizeihunde im Einsatz

Die Beamten wurden durch Einheiten der Niedersächsischen Bereitschaftspolizei aus Braunschweig, Göttingen, Hannover und Lüneburg unterstützt. Zum Einsatz in dem abgeriegelten sechs Hektar großen Bereich kamen auch Polizeidiensthundeführer mit ihren Drogenspürhunden. Neben den angetroffenen Passanten wurden zwei Cafés und eine Spielhalle ebenfalls nach dem Gefahrenabwehrrecht mit den anwesenden Besuchern überprüft.

Videoüberwachung seit 2007

Hintergrund dieser professionell angelegten Razzia ist, dass schon seit März 2017 insbesondere jedoch in den letzten Monaten in diesem Bereich zunehmend Straftaten von erheblicher Bedeutung registriert wurden. Hierzu zählen insbesondere der Handel mit Betäubungsmitteln, Diebstähle, Körperverletzungen sowie tätliche Angriffe auf Polizeibeamte. Seit 2007 wird der Bereich zudem mit Kameras überwacht.

Zunehmend wurde beobachtet, dass sich die angetroffenen Gruppen von Passanten ausländischer Herkunft gegenüber den einschreitenden Beamten solidarisierten und die Polizisten behinderten, bedrängten oder gar angriffen. „Dies war nicht hinnehmbar“, sagte die Einsatzleiterin.

Von WAZ/RND

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