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Der Norden Polizei greift durch und stoppt 31 Autoposer
Nachrichten Der Norden Polizei greift durch und stoppt 31 Autoposer
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14:20 05.03.2018
Die Polizei greift gegen Autoposer durch.   Quelle: Tim Schaarschmidt/Symbolbild
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Hamburg

  Sein Wagen ist lauter als die Polizei erlaubt: Besonders dreist verhielt sich ein 30-Jähriger am Sonnabendabend. Mit einem Mercedes C350 (306 PS) drehte er mit lautstarkem Gasstößen nahe der Binnenalster seine Runden, teilweise mit durchgetretenen Gaspedal, um noch die Lautstärke zu erhöhen. So fiel er der Kontrollgruppe „Autoposer“ der Polizei auf. Den Beamten begründete er sein Verhalten damit, dass er der Stadt Hamburg damit etwas Gutes tue. Schließlich zögen die lauten und schnellen Autos Touristen an, die wiederum die Umsätze der hiesigen Geschäfte steigerten. Die Abgasanlage des Autos war manipuliert. Statt der erlaubten 80 Dezibel haben die Beamten einen Wert von 103,7 Dezibel gemessen. 

Zu hohe Lautstärke

Auch am Freitagnachmittag stoppten die Beamten einen 33-jährigen und einen 31-jährigen Mercedes-Fahrer. Beide hatten Bauteile an ihren Fahrzeugen verändert. Auch die Höchstlautstärke ihrer Autos überschritten den Grenzwert um jeweils knapp 20 Dezibel. 

Die drei Fahrzeuge wurden zwecks Begutachtung durch einen unabhängigen Sachverständigen sichergestellt, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt kontrollierten die Beamten der Kontrollgruppe „Autoposer“ von Freitag bis Sonntag 31 verhaltensauffällige Autofahrer mit ihren zum Teil technisch veränderten Fahrzeugen. Die Kontrollgruppe wird auch in Zukunft Schwerpunkteinsätze durchführen, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Verursachen von unnötigem Lärm und unzulässige technische Veränderungen zu ahnden.

Auch Ex-Nationalspieler Tim Wiese war schon einmal im Dezember vergangenen Jahres in eine Kontrolle der Kontrollgruppe „Autoposer“ geraten. Sein 700 Ps starker Lamborghini Aventador sei deutlich zu laut gewesen: 139 statt der erlaubten 88 Dezibel habe die Polizei gemessen. 

Von saf

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