Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Der Norden Anzeige per Klick: Immer mehr Niedersachsen nutzen Online-Wache
Nachrichten Der Norden Anzeige per Klick: Immer mehr Niedersachsen nutzen Online-Wache
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:26 02.01.2019
Eine Frau blickt auf einen Bildschirm mit einem «Online-Wache»- Portal der Polizei Niedersachsen. Quelle: dpa
Hannover

In Niedersachsen und Bremen hat sich die Online-Wache nach Polizeiangaben bewährt. Sei ihrer Einführung vor über zehn Jahren habe sie sich zu einem etablierten Instrument der Polizeiarbeit entwickelt, teilte das Innenministerium in Hannover mit. Die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern sei hoch. 2018 gingen bei der Polizei Niedersachsen bis zum Stichtag 13. Dezember über 38.600 Anzeigen zu Straftaten online ein. Das waren bereits mehr als fünf Prozent mehr als im Gesamtjahr 2017.

In Bremen startete die Online-Wache im März 2017. Seit dem Beginn bis Anfang Dezember dieses Jahres wurden dort rund 3900 Anzeigen registriert. In Bremerhaven, das über eine eigenständige Ortspolizei verfügt, waren es 436. In beiden Städten zog die Polizei ein positives Fazit.

Die Online-Wache der Polizei Niedersachsen nahm im Februar 2007 den Betrieb auf. Gingen im ersten Jahr insgesamt 5747 Vorgänge über das Internet ein, waren es 2008 schon 8300 Fälle. 2016 wurden den Angaben zufolge bereits 37.000 Fälle über die Online-Wache angezeigt.

Bürger nutzen Online-Wache vor allem für Diebstähle und Internetkriminalität

In der Gesamtzahl dominieren Fahrraddiebstähle und unterschiedliche Formen der Internetkriminalität: „Alleine diese beiden Deliktbereiche machten beispielsweise 2017 über 30 Prozent der elektronischen Eingaben aus“, hieß es aus dem Innenministerium.

In Bremen sind bislang lediglich Strafanzeigen wegen Fahrraddiebstahls und Sachbeschädigung möglich. Im Januar soll voraussichtlich die Deliktart „Personaldokumentendiebstahl“ hinzukommen. „Die Online-Wache hat sich bewährt“, bilanzierte Rainer Zottmann, der Leiter Direktion Schutzpolizei. „Wir wollen die Online-Wache konsequent ausbauen und die polizeilichen Angebote erweitern.“

Allerdings sieht Zottmann auch klare Grenzen: „Dringende und gefährliche Sachverhalte sollen selbstverständlich weiterhin über die kostenfreie Rufnummer 110 an die Polizei gemeldet werden.“

Von RND/dpa

Mehrere Unbekannte haben am Neujahrstag im niedersächsischen Dörpen Feuerwerkskörper auf einen mit Reet bedeckten Schafstall geworfen und ihn damit in Brand gesteckt.

02.01.2019

In der Silvesternacht musste die Feuerwehr in Nordhorn einen Kellerbrand löschen, bei dem zwölf Bewohner verletzt wurden. Ein alkoholisierter Mann behinderte die Rettungskräfte bei der Arbeit.

01.01.2019

Nach einem Trinkgelage in Lüneburg ist es zu einem handfesten Streit zwischen zwei Männern gekommen. Ein 25-Jähriger erlitt dabei so schwere Stich- und Schnittverletzungen, dass er starb. Ein Tatverdächtiger ist ermittelt.

01.01.2019