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Übersicht Ab in die Ferien!

Zeugnisse in Niedersachsen Ab in die Ferien!

Viele zählen schon seit Wochen die Tage: Heute ist für fast eine Million niedersächsische und Bremer Schüler der letzte Schultag vor den Sommerferien. Für alle, die in den sechs Wochen nicht in den Urlaub fahren, hat HAZ.de die schönsten Ferientipps für Hannover zusammengestellt.

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Die Schule ist aus – zumindest für sechs Wochen.

Quelle: dpa

Hannover. Endlich Ferien! Sechs Wochen entspannen, Freunde treffen und die Seele baumeln lassen. Dafür muss man nicht immer in die Ferne reisen. Mit den Tipps von HAZ.de kommt auch zuhause in Hannover garantiert keine Langeweile auf.

Spaß für wenig Geld

  • Ab ins Freibad: An heißen Tagen gibt es kaum etwas Schöneres, als einen Sprung ins kühle Wasser. Für 1,50 Euro beziehungsweise 2,50 Euro kann man in Hannovers Freibädern den ganzen Tag planschen und sich in der Sonne räkeln. FerienCard-Besitzer kommen sogar kostenfrei rein. Mehr Informationen zu den einzelnen Bädern gibt es hier.
  • Der Park der Sinne: Wasser plätschern hören, Kräuter erschnuppern oder Steine erfühlen: Im Park der Sinne in Laatzen geht es darum, die Natur mit allen Sinnen kennenzulernen. Das können Besucher wochentags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
  • Digitale Schnitzeljagd: Geocaching heißt die technikgestützte Form der Schnitzeljagd. Dabei kann die Ursprungsversion genauso aufregend sein. Schnitzeljagden etwa durch die Eilenriede lassen sich ganz einfach vorbereiten. Zum Beispiel mit Fragebögen zu Hinweisen an der Strecke, deren Fund Schritt für Schritt immer näher zum Schatz führt.
  • Schnäppchen und Antiquitäten: Ebbe in der Urlaubskasse, aber viel Trödel im Keller? Mit einem Stand auf dem Flohmarkt lässt sich leicht das Taschengeld aufbessern und nebenbei noch zu Hause Platz schaffen. Termine für Flohmärkte finden sich etwa unter www.floh-hannover.de.
  • Die Stadt kennenlernen: Wie sieht es eigentlich in Ahlem aus? Oder in Sarstedt? Hannovers Stadtbahnen der Üstra fahren quer durch die ganze Stadt. Warum nicht mit ihnen mal eine Stadtrundfahrt machen? Ein Tagesticket für 2,60 Euro beziehungsweise 5,90 Euro kaufen, in die Bahn einsteigen und an schönen Orten einen Zwischenstopp einlegen.
  • Erdbeeren pflücken: Kaum eine Frucht schmeckt mehr nach Sommer als eine leuchtend rote Erdbeere. Noch leckerer ist sie aber, wenn sie direkt vom Erdbeerstrauch in den Mund wandert. Auf dem Erdbeerhof Gleidingen kann man von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr die roten Früchte kiloweise zum Flatrate-Preis pflücken – und sich nebenher so richtig satt essen.

Mit Anmeldung

  • Eine Karte für die Ferien: Auch in diesem Jahr gibt es wieder die FerienCard der Stadt Hannover, die Schulkindern eine ganze Menge spannender Aktionen in der Ferienzeit bietet. Junge Schachbegeisterte zwischen sechs und 15 Jahren können etwa bei einem Turnier herausfinden, wer die beste Strategie hat. Im Klimakochmobil lernen kleine Köche, wie man leckere Gerichte zaubert, die auch gut für die Umwelt sind. Und wer sich richtig verausgaben möchte, hat beim Hip Hop-Workshop „Make your Move“ oder beim Ruder-Kurs auf der Ihme Gelegenheit dazu. Einen Überblick über das Angebot mit Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.die-feriencard-hannover.de. Die Karte kostet 9 Euro und ist unter anderem im Haus der Jugend, den Bürgerämtern und in den Schwimmbädern erhältlich.
  • Studieren statt Faulenzen: Wer in den Ferien nicht nur entspannen, sondern das Gehirn auch ein wenig füttern will, kann vom Klassenzimmer direkt in den Hörsaal wechseln. Die Leibniz Universität bietet etwa für technikinteressierte Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren eine Gauß-AG an, bei der die „Studenten“ vom 1. bis 5. August Experimente im Stil des Mathematikers selbst durchführen. Anmelden können sich Interessierte unter www.unikik.uni-hannover.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Fast wie an der richtigen Uni geht es beim Sommercampus im Kindertheaterhaus zu. Aus einem umfangreichen Vorlesungsverzeichnis mit interaktiven Kursen zu Musik, Fotografie, Naturwissenschaften oder Zirkus können sich die Teilnehmer ab 6 Jahren ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen. Der Sommercampus dauert vom 1. bis 12. Juli und kostet 20 bzw. 30 Euro. Anmeldungen unter www.kindertheaterhaus-hannover.de.
  • Eine Stadt bauen: Was macht man als Bürgermeister? Oder als Journalist? Im Kindertreff "Inner Burg" können Kinder von acht bis 14 Jahren eine Woche lang vom 29. Juli bis 02. August die Spielstadt "NA?nnover" entstehen lassen und mit Leben füllen. Die Teilnahme kostet pro Tag 4 Euro. Anmeldungen unter www.djo-niedersachsen.de.

Ganz spontan

  • Im Zelt übernachten: Keine Zeit für lange Reisen, aber zu Hause ist es auch langweilig? Dann am besten das Zelt schnappen und ab zum Blauen See nach Garbsen. Auf dem Campingplatz können zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern für 30,40 Euro pro Tag zelten.
  • Mit dem Rad unterwegs: Rauf aufs Fahrrad und raus ins Grüne. Egal, ob bloß eine kleine „Runde um den Block“ oder eine ausgedehnte Tagestour: Die HAZ-Redakteure Bernd Haase und Thorsten Fuchs geben in ihrem Fahrradführer „Fahr Rad“ Tipps für schöne Routen durch Hannovers Umland. Der Führer ist im HAz/NP Media Store, Lange Laube 8, für 14,95 Euro erhältlich.
  • Die Stadt von oben: Der Bogenaufzug ist schon ein kleiner Höhepunkt unter den Sehenswürdigkeiten, die Hannover zu bieten hat. Und von oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und den Maschsee. Der Bogenaufzug fährt täglich von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr Besucher auf die Kuppel des Neuen Rathauses, Einmal nach oben fahren kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 2 Euro. Und nebenbei können Sie dem alten Haus auch noch zum Geburtstag gratulieren: Das Neue Rathaus feiert in diesen Tagen nämlich sein 100. Geburtstag.
  • Den Abschlag trainieren: Über Hügel und ums Eck: Minigolfbahnen gibt es mehrere in Hannover. Zum Beispiel beim Café Steintormasch in Herrenhausen. Ab 11 Uhr kann man hier die kleinen Kugeln über die Bahnen jagen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,50 Euro, für Schüler 3 Euro, beziehungsweise 2,50 Euro.
  • Boot fahren: Bei einer Tretbootfahrt über den Maschsee kann man sich etwas kühlen Seewind um die Nase wehen lassen. Boote vermietet etwa die Yachtschule Hannover. Für zwei Personen kostet eine Stunde mit dem Tretboot über den See schippern 6 Euro beziehungsweise 12 Euro.
  • Barfuß wandern: Durch`s Wasser waten oder kleine Kiesel unter den Füßen spüren kann man bei einer Wanderung durch den Barfußpark Egestorf an der A7. Von 9 bis 18 Uhr geht´s in einem Parcours buchstäblich über Stock und Stein. Für Erwachsene kostet der Eintritt 5 Euro, für Kinder 3 Euro. Mehr Informationen gibt es unter www.barfusspark-egestorf.de.

Bei Regen

  •   In die Höhe: Wenn es zu nass ist, um auf Bäume zu klettern, ist das Escaladrome Blocwerk, Am Mittelfelde 39, eine prima Alternative. Dort können sich kleine und große Kletterkünstler beim Bouldern, dem Klettern in Absprunghöhe, so richtig austoben. Für Erwachsene kostet ein Tagesticket 9,50 Euro, für Kinder 6,50 Euro.
  • Die Museen erkunden: Museen sind gar nicht langweilig. Denn dort ist es am spannendsten, herauszufinden, warum Ritter am Po keine Rüstung hatten oder welche lustigen Bilder man aus Gummibärchen und Fischstäbchen legen kann. Diesen Sommer gibt es zum ersten Mal ein Ticket, mit dem zwei Erwachsene und zwei Kinder die ganzen Ferien über für 20 Euro zehn Museen besuchen können. Die Ferientickets sind an den Kassen der Museen erhältlich.
  • Ein Schloss besichtigen : Einmal wie ein Prinz oder eine Prinzessin fühlen kann man sich beim Rundgang durch das neue Schloss Herrenhausen. Eine Kombi-Familienkarte mit Eintritt für das Schloss, den Großen Garten und den Berggarten kostet für zwei Erwachsene und einen Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren 21 Euro, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter www.hannover.de/herrenhausen. Und wer nach dem Besuch alles noch einmal genau nachlesen will, findet im Buch „Schloss Herrenhausen - Geschichte und Geschichten in den Herrenhäuser Gärten“ von HAZ-Redakteur Conrad von Meding die spannend aufgeschriebene Geschichte des Schlosses. Das Buch gibt es in der Buchhandlung zum Preis von 16,90 Euro.
  •  Filme schauen: Warum nicht mal wieder ins Kino gehen? In der Ferienzeit zeigt zum Beispiel das Apollokino in Linden an jedem Wochenende ab 16 Uhr Filme von Kinderhelden wie Ritter Rost, dem kleinen Raben Socke oder Hanni und Nanni.
  •  Endlich austoben: Stehen auf dem Spielplatz die Pfützen und das Zimmer ist zum Toben zu klein, ist der Indoor-Spielpark Tumultus, Lohweg 2, eine gute Idee. In einer großen Halle gibt es Spielgeräte wie Hüpfburgen, ein Bälle-Bad und einen kleinen Fußbal-Platz. Der Eintritt kostet unter der Woche für Kinder zwischen 3 und 13 Jahren 7 Euro, für Erwachsene 4,50 Euro.
  • In die Ferne schweifen: Ein bisschen Reiseluft schnuppern können Ferienkinder, die nicht wegfahren, am Flughafen Langenhagen. Bei einer Führung hinter den Kulissen erfahren Besucher etwa, wie das Gepäckförderband funktioniert und nach welchem Plan sich die Flugzeuge richten. Eine Führung kostet für Kinder zwischen 3,50 und 7 Euro, für Erwachsene zwischen 6 und 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.hannover-airport.de ist nötig.

Von Isabel Christian

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