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Der Norden Justiz ermittelt wegen Suizid-Serie in Gefängnissen
Nachrichten Der Norden Justiz ermittelt wegen Suizid-Serie in Gefängnissen
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10:46 16.05.2018
  Quelle: Symbolbild
Oldenburg

 Niedersachsens Justiz untersucht laut einem Zeitungsbericht eine Serie von Suiziden und Suizidversuchen in den Haftanstalten des Landes. Innerhalb von nur fünf Monaten seien sechs Insassen in den Gefängnissen von Hannover, Oldenburg, Rosdorf, Celle, Lingen, Meppen und Bremervörde gestorben, fünf davon durch Suizid, einer durch einen tödlichen Krampf, berichtet die Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Mittwoch) unter Berufung auf Ministeriumsangaben.

Danach liegt ein weiterer Häftling nach einem Suizidversuch mit schwersten Hirnverletzungen im Koma. Im gleichen Zeitraum seien 16 weitere Versuche registriert worden. Im vergangenen Jahr hätten sich insgesamt sieben Häftlinge das Leben genommen, die bisherige Höchstzahl.

Das Ministerium habe eingeräumt, „dass die Häufigkeit von Suiziden und Suizidversuchen über der in der Gesamtbevölkerung liegt“, berichtet die Zeitung. Ministerin Barbara Havliza (CDU) habe sich bereits des Themas angenommen. Gegen drei Justiz-Bedienstete ermittele die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Der Vorsitzende des Unterausschusses Justizvollzug, Sebastian Zinke (SPD), will die Vorgänge dem Bericht zufolge auf die Tagesordnung des Ausschusses setzen. „Der Staat ist dazu verpflichtet, Leben zu schützen. Gefangene müssen genauso viel wert sein wie andere Menschen“, sagte Zinke. Er vermutet eine Ursache im fehlenden Personal in den Justiz-Vollzugsanstalten.

Von dpa

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