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„New York Times“ empfiehlt Reise nach Niedersachsen

„52 Places to Go“ „New York Times“ empfiehlt Reise nach Niedersachsen

In ihrer Liste „52 Places to Go“ empfiehlt die „New York Times“ jährlich 52 Reiseziele rund um den Globus. In diesem Jahr zählt auch Niedersachsen dazu – unter anderem wegen der schadstofffreien, mit Wasserstoff betriebenen Züge.

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Ein neuer Brennstoffzellenzug, der mit Strom aus Wasserstoff fährt, auf dem Bahnhof in Wolfsburg.
 

Quelle: Peter Steffen/dpa

New York/Hannover. Die „New York Times“ ist ihrer Zeit wieder einmal voraus. Die amerikanische Qualitätszeitung empfiehlt Westdeutschland und ausdrücklich Niedersachsen als Reiseziel – in ihrer Liste „52 Places to Go in 2018“. Neben den Fidschi-Inseln im Südpazifik oder der Küste Kambodschas. Wow!

Die westdeutschen Bundesländer – darunter auch „Lower Saxony“ – seien wegen der „teutonischen Toleranz und Technologie“ einen Trip über den Atlantik wert. Man schätzt die Menschen zwischen Ems und Elbe besonders für ihren technischen Fortschritt. Die Reporter der „New York Times“ empfehlen einen Trip nach Niedersachsen wegen der umweltfreundlichen Züge, die hier angeblich verkehren. Die Diesellok muss im Land des Volkswagens ja inzwischen Geschichte sein, denkt man wohl in der US-Metropole. Hier werden die Züge schadstofffrei mit Wasserstoff angetrieben. 

Nicht so schnell, liebe „Times“ aus der Stadt, die niemals schläft. Die Niedersachsen sind keine Schlafmützen – aber leider nicht so schnell, wie man in New York denkt. Im Wirtschaftsministerium, das passenderweise auch für den Tourismus zuständig ist, freut man sich, „dass unsere Innovationsfähigkeit bis nach New York durchgedrungen ist“. Die „New York Times“ habe schon recht, findet Tourismusminister Bernd Althusmann (CDU). „Niedersachsen ist immer eine Reise wert.“ Was die umweltfreundlichen Züge betrifft, räumt er jedoch ein: „Bis zum Einsatz im täglichen Betrieb wird es noch einige Zeit dauern.“

Ab dem Frühjahr, spätestens im Sommer sollen auf der Strecke Cuxhaven–Buxtehude Prototypen von Triebzügen getestet werden, die mit einer Brennstoffzelle betrieben werden können. Alstom in Salzgitter baut sie. Geplant ist, eines Tages alle Dieselzüge im Personenverkehr auf der Strecke zu ersetzen, die Verträge zur Lieferung von 14 Brennstoffzellenzügen sind geschlossen. Das Land unterstützt die Anschaffung mit 81,3 Millionen Euro. Nur mitfahren geht noch nicht. Das Ministerium geht nach vorsichtiger Schätzung vom täglichen Betrieb im Jahr 2022 aus.

Was kann man New Yorkern noch empfehlen? Vielleicht einen Abstecher zur historischen Brockenbahn. Sie hat allerdings Kohleantrieb – und liegt knapp hinter der Grenze zu Sachsen-Anhalt.

Von Karl Doeleke

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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