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Der Norden Bademeister: „Eltern schauen aufs Smartphone, nicht auf Kinder“
Nachrichten Der Norden Bademeister: „Eltern schauen aufs Smartphone, nicht auf Kinder“
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11:58 21.07.2018
Ein Bademeister überwacht in einem Freibad den Badebetrieb. Quelle: dpa
Osnabrück

Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister sieht bei der Verhinderung von Badeunfällen mit Kindern auch die Eltern in der Verantwortung. Vor allem die Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten habe nachgelassen, sagte der Verbandspräsident Peter Harzheim der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Sonnabend). „Immer mehr Eltern schauen auf ihr Smartphone und nicht mehr nach links oder rechts und schon gar nicht nach ihren Kindern.“ Früher hätten Eltern und Großeltern öfter zusammen mit den Kindern Zeit im Becken verbracht.

Viele Kinder können nicht richtig schwimmen

Sorge bereite Harzheim auch, dass immer mehr Kinder nicht richtig schwimmen könnten, sagte Harzheim. Knapp die Hälfte der Fünftklässler könne nicht sicher oder gar nicht schwimmen. „Diese Entwicklung wird verstärkt durch die vielen Flüchtlingsfamilien, die zahlreich zum Baden kommen, aber oftmals nicht schwimmen können.“

Erst am Freitagabend rettete die Feuerwehr eine 16-Jährige in Hamburg aus einem Baggersee, nachdem das Mädchen plötzlich im Wasser versank. Am Donnerstag war ein fünfjähriger Junge beim Schwimmen in einem Bremer Freibad ertrunken. Wenige Tage zuvor geriet ein siebenjähriger Junge nach einem Badeunfall in Langenhagen in Lebensgefahr.

Im Falle des fünfjährigen Jungen, der in einem Bremer Freibad ertrank, ermittele die Polizei derzeit, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Von RND/epd

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