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Der Norden Niedersachsen: Stärkstes Erdbeben seit 13 Jahren gemessen
Nachrichten Der Norden Niedersachsen: Stärkstes Erdbeben seit 13 Jahren gemessen
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15:39 01.10.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Lastrup

Ein Erdbeben der Stärke 3,6 hat viele Menschen im Kreis Cloppenburg in der Nacht zu Montag aus dem Schlaf gerissen. Das Epizentrum habe etwa drei Kilometer östlich des Ortes Lastrup am Rand eines Erdgasfeldes gelegen, teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mit. Es handelte sich nach LBEG-Angaben um das stärkste in Niedersachsen registrierte Erdbeben seit rund 13 Jahren. Zuletzt hatte die Erde 2004 im Landkreis Rotenburg mit einer Stärke von 4,2 noch stärker gebebt, wie die „Nordwest-Zeitung“ und der „Norddeutsche Rundfunk“ berichteten.

Erdbeben sorgt für klappernde Fenster

Viele Menschen spürten das Erdbeben, das um 2.28 Uhr registriert wurde. Schon am frühen Morgen lagen dem Niedersächsischen Erdbebendienst (NED) mehr als hundert Meldungen vor - unter anderem aus Lastrup, Essen und Cloppenburg. Einzelne Meldungen gab es auch aus Quakenbrück, das etwa 13 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt. Die Menschen beobachteten demnach stark klappernde Fenster und Türen sowie kleinere Gegenstände, die umfielen.

Mehrere Erdbeben in den vergangenen Monaten

Schon am Freitag hatte das Landesamt nahe Lastrup ein schwaches Erdbeben mit der Stärke 3,1 gemessen. Vor etwa anderthalb Wochen wurde in dem Gebiet zudem ein nicht spürbares Erdbeben registriert. Die Experten vom LBEG vermuten, dass das aktuelle Erdbeben mit der Erdgasförderung vor Ort zusammenhängt. Die Förderung von Erdgas führt zu Spannungen im Untergrund. Infolgedessen kann es zu Erschütterungen an der Oberfläche kommen. Die genaue Ursache analysieren Experten noch. Mitte August hatte Erdgasförderung vermutlich bereits ein leichtes Erdbeben im Kreis Nienburg ausgelöst. Das Beben hatte eine Stärke von 2,9.

Von RND/dpa

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