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Der Norden Rücksichtslose Fahrer wenden nach Unfall in Rettungsgasse
Nachrichten Der Norden Rücksichtslose Fahrer wenden nach Unfall in Rettungsgasse
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14:09 17.08.2017
Mehrere Schwerverletzte forderte der Unfall auf der A29 bei Oldenburg. Quelle: Nonstopnews/dpa
Oldenburg

Nach einem schweren Lkw-Unfall auf der A29 bei Oldenburg haben mehrere Autofahrer die Rettungsgasse zum Wenden genutzt. Zusätzlich versuchten weitere Verkehrsteilnehmer – darunter auch Lkw und ein Schwerlasttransport – abgesperrte Bereiche an der Unfallstelle zu passieren. Die Einsatzkräfte reagierten fassungslos angesichts dieser Rücksichtslosigkeit.

Als Mitarbeiter der Autobahnmeisterei bereits auf die Fahrer zuliefen, wendeten die Autofahrer und entfernten sich aus der Absperrung, teilte die Polizei mit. Ein Schwerlasttransport sowie drei Lkw mussten mit Hilfe der Polizei aus dem abgesperrten Bereich zurückbegleitet werden, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Dafür musste diese Streifenwagenbesatzung aus den eigentlichen Einsatz verlassen.

„Es ist unglaublich dreist und vor allem unverantwortlich, dass einige wenige Menschen das Leben anderer durch ein solch stures und uneinsichtiges Verhalten gefährden. Wir werden konsequent prüfen, ob die Fahrer nun neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren für die Kosten des Einsatzes in Form einer Kostenrechnung aufkommen müssen", teilte Polizeipräsident Johann Kühme mit. 

Sieben Menschen bei Lkw-Unfall verletzt

Sieben Menschen sind bei einem Unfall mit einem Lastwagen auf der Autobahn 29 bei Oldenburg verletzt worden, vier von ihnen schwer. Der 35 Jahre alte Fahrer des Lkw war am Mittwoch im Feierabendverkehr mit seinem Fahrzeug nahezu ungebremst auf ein Stauende aufgefahren.

Sechs Autos wurden durch die Wucht des 24 Tonnen schweren Lastwagens aufeinander geschoben.

In drei der Wagen wurden die Insassen eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Autobahn war zwischen Kreuz Oldenburg-Ost und Sandkrug für rund vier Stunden gesperrt. Es entstand nach Schätzungen der Polizei Sachschaden von mindestens 70.000 Euro.

dpa/ewo

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