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Der Norden Jäger soll neun Greifvögel vergiftet haben
Nachrichten Der Norden Jäger soll neun Greifvögel vergiftet haben
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11:14 23.04.2018
Ein Rotmilan im Flug, der Greifvogel ernährt sich von Mäusen und Kleintieren. Quelle: Thomas Kube
Cappeln

  Im Fall von neun mit Giftködern getöteten Greifvögeln im Kreis Cloppenburg steht ein Jäger unter Verdacht. Der Mann sei Mitglied des Hegerings Cappeln, bestätigte ein Sprecher der Polizei am Montag. Der Leiter des betroffenen Hegerings, Stephan Eilers, sagte der „Oldenburgischen Volkszeitung“, der Mann könne auf keine Unterstützung vom Verband hoffen.

Vor gut einer Woche hatte die Polizei die verendeten Greifvögel sowie mehrere Köder in einem Waldstück der Gemeinde Cappeln sichergestellt. Bei den Ködern handelte es sich um Dutzende mit Gift bestrichene tote Ringeltauben, Hühnereier mit Injektionslöchern sowie präparierte Tauben-, Fasanen-, Enten- und Hasen-Kadaver.

Mittlerweile durchsuchten Polizisten eine Örtlichkeit und fanden dabei mögliche Beweismittel. „Wir haben flüssige Substanzen, die nach Gift aussahen, entdeckt“, sagte der Polizeisprecher. Diese würden nun untersucht. Festgestellt werden soll, ob das sichergestellte mutmaßliche Gift dasselbe war, das für die ausgelegten Köder verwendet wurde.

Von dpa

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