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Der Norden Kitesurfer verunglückt auf der stürmischen Nordsee
Nachrichten Der Norden Kitesurfer verunglückt auf der stürmischen Nordsee
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20:16 29.10.2017
Kitesurfer in der Nordsee.  Quelle: dpa (Archiv)
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Butjadingen

Der 31-Jährige aus Nordenham sei vom eigenen Kiteboard am Kopf getroffen und von Lebensrettern der DLRG ans Festland gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Mann kam per Hubschrauber ins Krankenhaus. Kitesurfen bei diesen Windstärken sei lebensgefährlich, betonte der Polizist. Die Halbinsel Butjadingen liegt zwischen Nordsee, Jadebusen und Weser und gehört zum Landkreis Wesermarsch.

Dort war in der Nacht zu Sonntag ein 63 Jahre alter Mann ums Leben gekommen, als er zusammen mit seinem Bruder beim Campen am Strandbad in Sehestedt von der Sturmflut überrascht wurde. Die Leiche des Mannes wurde nach stundenlanger Suche im Jadebusen entdeckt. Der 59-jährige Bruder wurde hingegen gerettet –er hatte sich an einem Mast festgeklammert.

Von dpa/frs

In Deutschland hat es mindestens zwei Todesopfer durch Sturmtief "Herwart" gegeben. Am Jadebusen in Niedersachsen wurden zwei Männer in ihrem Camper von den Fluten überrascht – nur einer von beiden überlebte. Auch in Mecklenburg-Vorpommern starb ein Menschen durch den Sturm, als ein Motorboot sank.

29.10.2017

Wegen des Sturmtiefs „Herwart“ sind im Oberharz zahlreiche Straßen gesperrt worden. Nach Polizeiangaben blockierten am Sonntag umgestürzte Bäume zum Beispiel die Strecke zwischen Bad Harzburg und Torfhaus. Auch im Raum Clausthal-Zellerfeld gab es Sperrungen.

29.10.2017

Mit Orkanböen ist Sturmtief "Herwart" am Sonntag über Norddeutschland hinweggefegt. Mindestens drei Menschen kamen bei dem Sturm ums Leben. Die Bahn stellte den Betrieb in Norddeutschland und Teilen Ostdeutschlands ein. Noch immer sind viele Strecken ab Hamburg gesperrt.

30.10.2017
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