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Der Norden Fußgänger auf A2 von Auto überfahren und getötet
Nachrichten Der Norden Fußgänger auf A2 von Auto überfahren und getötet
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10:14 02.03.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Braunschweig

Beim Überqueren der A2 nahe Braunschweig ist ein Mann von einem Auto über 100 Meter durch die Luft geschleudert und getötet worden. Warum der 32-Jährige am Mittwochabend über die sechsspurige Autobahn lief, sei unklar, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Braunschweig. Vor einem Jahr hatte sich an fast derselben Stelle ein ähnlicher Unfall ereignet.

Der Rumäne war nach Angaben von Angehörigen erst vor vier Tagen nach Deutschland gekommen, um hier Arbeit zu suchen. Er hatte sich mit zahlreichen Verwandten auf den Weg gemacht. Am Abend pausierten alle gemeinsam an der Raststätte Zweidorfer Holz. Der 32-Jährige sei zunächst von der Nordseite der Raststätte über die Autobahn auf die Südseite gelaufen. Als er später zurückrannte, wurde er auf dem Überholstreifen vom Auto eines 49-Jährigen erfasst. "Der Mann war sofort tot.

Die Unfallstelle und der Fundort der Leiche liegen über 100 Meter auseinander", sagte Polizeisprecher Stefan Weinmeister. Der 49-jährige Autofahrer wurde durch Glassplitter leicht verletzt. Er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Der beteiligte Wagen wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Die Autobahn in Richtung Berlin musste für die Unfallaufnahme und die Reinigung der Fahrbahn bis 01.45 Uhr gesperrt werden. Es kam zu einem Rückstau von bis zu zehn Kilometern.

Ähnlicher Unfall vor einem Jahr

Vor fast einem Jahr hatte es an der Raststätte auch schon einen tödlichen Unfall mit einem Fußgänger gegeben. Damals war ein 20-jähriger Rumäne beim Überqueren der Autobahn überfahren und getötet worden. Auch er war mit einer Gruppe von Landsleuten unterwegs gewesen und wollte an der Raststätte auf der anderen Seite nach Pfandflaschen suchen. Das Opfer damals war erheblich betrunken.

Diesmal steht das Ergebnis einer Blutprobe noch aus. Damals war die Polizei vor allem vom Verhalten der anderen Gruppenmitglieder schockiert gewesen, die der Tod des jungen Mannes offenkundig kaum interessiert hatte und die noch in der Nacht weitergefahren waren. Diesmal kam ein Notfallseelsorger, um die Angehörigen zu betreuen. Die Verwandten des Mannes, vor allem Cousins und Cousinen, seien vom Tod des 32-Jährigen sehr betroffen gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

dpa/ewo

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