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Der Norden Deutscher Segler stirbt im Atlantik – Opfer angeblich aus Hannover
Nachrichten Der Norden Deutscher Segler stirbt im Atlantik – Opfer angeblich aus Hannover
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19:33 30.11.2018
Ein Hubschrauber vom Typ „Caracal“ der französischen Luftwaffe konnte den deutschen Segler nur noch tot aus dem Atlantik bergen. Quelle: DGzRS (Archiv)
Hannover

Ein deutscher Segler ist am Donnerstag an der französischen Atlantikküste tödlich verunglückt. Seine Frau wurde verletzt, konnte aber bei einer dramatischen Rettungsaktion auf See in Sicherheit gebracht werden. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP stammt der Verunglückte aus Hannover. Die Meerespräfektur war für eine Bestätigung zunächst nicht erreichbar. Eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wollte die Angaben nicht kommentieren. Sie bestätigte gegenüber der HAZ lediglich, dass das Opfer aus Niedersachsen stammt.

Bei der Rettungsaktion wurden auch drei Retter ins Wasser gespült. Sie konnten aus dem Wasser gezogen werden, einer der Männer wurde dabei leicht verletzt, berichtet die französische Meerespräfektur für den Atlantik. Die französischen Retter setzten demnach drei Hubschrauber und zwei Schiffe ein.

Frau löste Alarmierung mit Handy-App aus

Das Ehepaar war auf einem etwa zehn Meter langen Segelboot in der Biskaya südlich von La Rochelle unterwegs und erlitt auf der Höhe des Ortes Soulac-sur-Mer nordwestlich von Bordeaux Schiffbruch. Der Mann fiel über Bord. Die Frau alarmierte um kurz nach 23 Uhr das Seenot-Koordinierungszentrum in Bremen, diese wiederum informierte die französischen Behörden.

Ein Hubschrauber rettete die Seglerin etwa zwölf Seemeilen (circa 22 Kilometer) westlich der Küste von der Yacht, die in schwerem Wetter den Mast verloren hatte. Ein Armee-Hubschrauber vom Typ „Caracal“ fand den Segler, der trotz angelegter Rettungsweste nur noch tot geborgen werden konnte. Ein Taucher wurde zu ihm heruntergelassen und mit ihm wieder an Bord des Helikopters gezogen.

Ihre Rettung verdankt die Frau nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einer Sicherheitsapp. Da das Funkgerät durch die Haverie nicht mehr funktionstüchtig war, alarmierte sie die Seenotleitung in Bremen über das Handy, das glücklicherweise Empfang hatte. Die Seglerin wurde in Frankreich ins Krankenhaus geflogen. Die Yacht musste aufgegeben werden, wurde nach Angaben von MRCC Etel aber zwischenzeitlich treibend gefunden.

 

Von RND/dpa/frs

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