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Der Norden Datendiebe scheitern an Geldautomaten
Nachrichten Der Norden Datendiebe scheitern an Geldautomaten
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14:29 08.07.2017
Abgefilmt: Beim Skimming haben es die Täter auch auf die PIN-Nummer abgesehen. Quelle: dpa
Hannover

Die erfreuliche Bilanz stellte Euro Kartensysteme auf Anfrage aus. Das Frankfurter Unternehmen kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten. Auch in Bremen ist bisher kein einziger „Skimming“-Fall vorgekommen.

Im ersten Halbjahr 2016 kam das in Niedersachsen dreimal vor. Im Gesamtjahr 2016 waren es laut Bundeskriminalamt (BKA) neun Fälle, während in Bremen nicht ein einziger auftrat. Dabei ist der Trend bundesweit gegenläufig: In den acht betroffenen Ländern schlugen die Datendiebe 240 mal zu - zweieinhalb mal so oft wie im ersten Halbjahr 2016 (94). Die Zahl stieg erstmals seit Jahren.

Ein falsches Nummernfeld kann Diebe auch zur PIN-Nummer verhelfen. Quelle: dpa

Allein in Berlin gab es 139 „Skimming“-Angriffe. Das liegt nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) auch daran, dass in der Stadt viel mehr Touristen unterwegs sind als in Niedersachsen und Bremen - unter anderem aus Ländern, in denen Zahlungskarten noch mit leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgestattet sind.

In Deutschland dagegen sind seit Ende 2010 alle inzwischen gut 100 Millionen Girocards statt mit Magnetstreifen mit einem sogenannten EMV-Chip ausgestattet, ebenso sämtliche knapp 60.000 Geldautomaten und 720.000 Schalter. Die Daten auf den Chips sind wesentlich schwerer zu kopieren als auf Magnetstreifen. Außerdem wird die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft - und zwar bei jedem Einsatz.

Chip-Kredikarte bringt die Wende

Seitdem es die Chip-Kreditkarten gibt, spiele „Skimming“ in Niedersachsen so gut wie keine Rolle mehr, sagte ein Sprecher des hiesigen Landeskriminalamts (LKA). Noch 2009, bevor die EMV-Technik eingeführt wurde, gab es in Niedersachsen 160 „Skimming“-Angriffe. Mittlerweile tendiere die Zahl dauerhaft gegen null, sagte der LKA-Sprecher.

Dennoch kann es durchaus passieren, dass ein Geldautomat manipuliert ist. Zur Sicherheit vor Datendieben sollten Bankkunden das Tastenfeld bei der PIN-Eingabe vollständig abdecken, rät die Polizei. Auch solle man sie nie am Türöffner der Bank eingeben, dort manipulierten Betrüger häufig.

Wer als Verbraucher dennoch Opfer von „Skimming“ geworden ist, muss meist keinen finanziellen Nachteil fürchten. Banken und Sparkassen ersetzen in der Regel daraus resultierende Schäden - vorausgesetzt, der Kunde ist sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen.

dpa

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