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Rechtstipp
Arbeit
«Zu unserer vollen Zufriedenheit» - oder «stets zu unserer vollen Zufriedenheit»: Das macht im Arbeitszeugnis einen Unterschied.

Arbeitszeugnisse belegen meist verschlüsselt, was wir im Job leisten - oder nicht. Welche Formulierung für eine durchschnittliche Leistung steht, darüber hat nun das Bundesarbeitsgericht entschieden.

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Arbeit
Wer sich beurlauben lässt, um zum Arzt zu gehen, darf deswegen nicht abgemahnt werden.

Eine Selbstbeurlaubung auf Grund eines Arztbesuchs rechtfertigt keine Abmahnung durch den Arbeitgeber. Dieses Vorgehen verletze in der Regel keine arbeitsvertraglichen Regelungen, urteilte das Arbeitsgericht Berlin.

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Verbraucher
Ertappt: Mit dem Smartphone lassen sich schnell Beweisfotos machen. Gut für den Chef, Pech für den Angestellten, der blau macht.

Normalerweise hat jeder Bürger ein Recht auf Privatsphäre. Allerdings ist diese im beruflichen Kontext eingeschränkt. So darf ein Chef seinen Mitarbeiter fotografieren, wenn er ihn beim Blaumachen erwischt.

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Arbeit
Standzeiten sind Bereitschaftsdienste und müssen nicht wie normale Arbeitszeiten vergütet werden.

Pauschaler Lohn und Bereitschaftszeiten: Der Beruf des Taxifahrers ist anstrengend und die Bezahlung hängt von den Gesamteinnahmen ab. Dass dieses Vorgehen rechtens ist, urteilte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

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Arbeit
Das Kind mit zur Arbeit zu nehmen, ist natürlich keine Lösung. Daher ziehen viele Mütter und Väter in der Elternzeit eine Teilzeitbeschäftigung in Betracht.

Beschäftigte müssen es nicht akzeptieren, wenn der Arbeitgeber einen Antrag auf Elternteilzeit leichtfertig ablehnt. Dem müssen zwingende Hindernisse entgegenstehen.

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Arbeit
Automatisch schlechter verdienen als ältere Beamtenkollegen - das widerspricht nach Ansicht der Richter der EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung.

Für viele ein echtes Ärgernis: Jüngere Beamte wurden allein wegen ihres Alters schlechter bezahlt als ältere Kollegen. Dafür steht ihnen nach einem Gerichtsurteil nun unter Umständen Entschädigung zu.

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Arbeit
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz Attest, gibt an, wie lange ein Arbeitnehmer nicht arbeiten kann. Nach sechs Wochen übernimmt die Krankenkasse ein Teil der Lohnkosten, es sei denn, es tritt eine neue Krankheit auf.

Im Krankheitsfall zahlt der Arbeitgeber den Lohn weiter. Nach sechs Wochen springt die Krankenkasse ein. Kompliziert wird es bei einer weiteren Erkrankung. Hier muss exakt nachgewiesen werden, dass es keinen Zusammenhang zur Ersterkrankung gibt.

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Arbeit
Verlängert sich im Unternehmensbüro durch Umbaumaßnahmen der Weg zur Toilette für den Betriebsrat, so stellt dies keine Behinderung seiner Arbeit dar.

Muss wegen eines Umbaus die Tür zum Betriebsratsbüro versetzt werden und verlängert sich für dessen Mitglieder dadurch der Weg zur Toilette, ist das ärgerlich.

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