Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Aktuelles Studie: Mehr Flexibilität im Job macht nicht immer glücklich
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Studie: Mehr Flexibilität im Job macht nicht immer glücklich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:39 31.03.2017
Viele Arbeitnehmer wünschen sich Flexibilität und Home Office. Andere kommen damit nicht zurecht. Quelle: Daniel Naupold/dpa
Berlin

Die Digitalisierung leitet auch in der Arbeitswelt einen tiefgreifenden Wandel ein. Arbeitnehmern würden heute immer mehr auch unternehmerische Risiken auferlegt, sagte Hilmar Schneider, Leiter des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Mehr Flexibilität und Verantwortung im Job führe jedoch nicht bei allen Menschen zu mehr Zufriedenheit. Das ist ein erstes Ergebnis einer umfangreich angelegten Studie, die das

IZA am Donnerstag gemeinsam mit der Karriereplattform Xing in Berlin vorstellte. "Die Veränderungen bieten Chancen wie mehr Entscheidungsspielraum für Mitarbeiter, aber auch Gefahren durch Überforderung", sagte Schneider.

Flexible Arbeitszeiten, eigenverantwortliches und ortsunabhängiges Arbeiten gelten als Markenzeichen modernen Arbeitens. Laut Studie halten sich jedoch noch fast 80 Prozent der Befragten an feste Arbeitszeiten, 68 Prozent gaben an, dass das Arbeiten im Home Office bei ihrem Job nicht möglich ist. Als zufrieden äußerten sich 59 Prozent mit festen Arbeitszeiten, 19 Prozent sind damit unzufrieden. 19 Prozent derer, die nicht im Home Office arbeiten können, sind damit zufrieden, allerdings 49 Prozent unzufrieden.

"Der Trend zu mehr Verantwortung, Flexibilität und Autonomie ist nicht pauschal als positiv oder negativ zu bewerten", sagte Schneider. Ob ein Mitarbeiter zufrieden sei, hänge nicht nur von den Arbeitsbedingungen ab, sondern auch vom jeweiligen Persönlichkeitstyp. In der Arbeitswelt der Zukunft werde es noch mehr als bisher darauf ankommen, dass Jobprofil und individuelle Wünsche zusammenpassten.

Für die Studie befragte hat ds Bonner Institut insgesamt 8000 Personen.

dpa

Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Ein neues Gesetz soll für mehr Lohngleichheit sorgen. Dafür will der Gesetzgeber nun mehr Transparenz in den Betrieben schaffen.

31.03.2017

Junge mit Menschen mit einer Behinderung haben es schwer im Leben. Nachteile erleiden sie vor allem beim Berufsstart. Einen großen Einfluss darauf haben kleine Betriebe, wie die jüngsten Zahlen verdeutlichen.

31.03.2017

Die Lohnspreizung in Deutschland ist riesig: Wer etwa in der Erdölverarbeitung arbeitet, verdient in der Regel mehr als drei Mal soviel wie ein Beschäftigter in einer Reinigung.

28.03.2017