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05:12 12.04.2016
Wer in der Elternzeit eine Fortbildung machen will, plant am besten erst einmal mit zehn Stunden pro Woche. Foto: Silvia Marks
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München

Wer das erste Mal in Elternzeit geht und bisher viel Wert auf den Beruf gelegt hat, denkt oft nicht nur an das Baby. Man fragt sich häufig auch, wie das alles wird mit dem Job. Wie bleibe ich am Ball?

Hat man in der Elternzeit die Nerven für eine Fortbildung? Wie oft sollte ich mich beim Chef melden?

Silke Mekat, Coach zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gibt Tipps:

Fortbildung: In der Elternzeit eine Fortbildung zu machen, kann eine gute Möglichkeit sein, beruflich am Ball zu bleiben. Zu viel sollte man sich aber nicht vornehmen. Mekat hält zehn Stunden pro Woche für machbar. Das gilt jedenfalls dann, wenn man tagsüber alleine mit dem Kind zu Hause ist, weil der Partner bei der Arbeit ist, und man keine fremde Hilfe wie Großeltern hat. Sich mehr vorzunehmen, setze einen sonst womöglich zu stark unter Druck. Praktikabel sei auch, einmal pro Monat ein Wochenende lang eine Weiterbildung zu machen und dazwischen im Selbststudium zu lernen.

Firma: Wer in der Firma nicht vergessen werden will, sollte mit dem Chef und den Kollegen in Kontakt bleiben. So weit - so logisch. Doch wie macht man das konkret? Mekat empfiehlt, sich kurz nach der Geburt zum Beispiel mit einem Babyfoto zurückzumelden. Danach sollte man sich beim Chef regelmäßig melden, sie hält etwa alle sechs Wochen für angemessen. Gut ist auch, mit dem Vorgesetzten abzusprechen, dass einen ein bestimmter Kollege auf dem Laufenden hält, den man gerne mag. Mit ihm kann man regelmäßig telefonieren oder sich zum Essen treffen.

Feiern: Vom Sommerfest bis zur Weihnachtsfeier stehen im Unternehmen in der Regel zahlreiche Feiern an, die junge Eltern möglichst besuchen. Dadurch zeige man ebenfalls: Man ist noch da und zeigt Interesse! Außerdem sollten Mitarbeiter anregen, dass sie weiter Zugang zum Intranet haben, um in der Firma auf dem Laufenden zu sein.

dpa

Im schlimmsten Fall führt es zum Ausschluss aus dem Unternehmen: Mobbing im Job hat mehrere Phasen. Um das schlechte Betriebsklima gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist zuerst der Chef gefragt.

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