Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Aktuelles So nicht! - Nein sagen lässt sich üben
Mehr Studium & Beruf Aktuelles So nicht! - Nein sagen lässt sich üben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 24.02.2016
Stopp! Wer Probleme hat, anderen etwas abzuschlagen, übt das am besten einmal - etwa mit dem Partner. Foto: Silvia Marks
Anzeige
Köln

Schlafstörungen, Kopfweh und Rückenschmerzen: So fängt es häufig an, wenn man beruflich oder privat dauerhaft überlastet ist.

"Der Körper sendet einem erste Warnsignale, dass die Belastung zu hoch ist, doch viele missachten das", sagte Coach Petra Wagner auf der Bildungsmesse

Didacta in Köln. Um ein Burn-out zu vermeiden, sei es wichtig, bereits bei den ersten Signalen zu handeln:

Schritt 1 - Grenzen erkennen: Der erste Schritt ist, zu analysieren: Wo sind meine Grenzen? Ist mein Alltag, so wie er jetzt ist, gut für mich zu bewältigen? Was mache ich alles, und wie geht es mir damit? Welche Signale habe ich, dass es zu viel ist? Also solche können etwa gelten, wenn jemand andauernd krank ist oder permanent gereizt reagiert.

Schritt 2 - Grenzen setzen: In einem zweiten Schritt gilt es dann, die Situation zu verändern. Mancher bemerkt zwar, dass es ihm nicht gut geht. Er kommt aber nicht ins Handeln. Ist der Haushalt zu viel? Dann braucht man vielleicht eine Putzfrau. Ist die Arbeit zu viel? Vielleicht muss man die Arbeitszeit reduzieren. Zu lernen, Grenzen zu ziehen, sei häufig ein längerer Prozess, sagte Wagner. Niemand sollte sich deshalb fertigmachen, wenn es nicht im ersten Anlauf gelingt.

Wiederholen sich bestimmte Situationen, hilft es, das Nein sagen mit einer vertrauten Person vorher zu üben. Das kann im beruflichen Kontext sein, dass der Chef immer wieder mit neuen Aufgaben kommt. Im privaten Kontext ist es vielleicht ein Freund, der sich ständig treffen will. Im Rollenspiel mit Dritten lässt sich testen, wie überzeugend man beim Neinsagen ist. 

Schritt 3 - Grenzen bewahren: Schließlich gilt es, konsequent zu sein. Das ist für viele ein schwierigier Punkt. Fragt der Freund noch einmal nach, ob man wirklich nicht kommen will, gilt es, bei der einmal geäußerten Meinung zu bleiben. Manchmal einigt man sich auch auf einen Kompromiss. Dann sollte man sich immer einen Moment Bedenkzeit ausbitten. So kann man noch einmal nachspüren: Ist das jetzt wirklich okay für mich, oder will ich den Kompromiss eigentlich auch nicht?

dpa

Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es im Januar 2016 mehr Stellenangebote. Das ergab eine Auswertung des Personaldienstleisters Adecco. Welche Qualifikationen am meisten gesucht werden, hat die Studie auch ergeben.

23.02.2016

Nach dem Gesetz muss Resturlaub aus 2015 spätestens bis Ende März 2016 genommen werden, damit er nicht verfällt. Dies gilt jedoch nicht für alle Arbeitsverträge - außerdem können weitere Faktoren ausschlaggebend sein.

22.02.2016

Eigentlich sollte man mal eine Weiterbildung machen! Das denken sich viele. Doch mit Job und Familie ist die Arbeitswoche oft ohnehin schon sehr voll. Ist ein Onlinekurs dann die richtige Alternative?

22.02.2016
Anzeige