Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Aktuelles In der Gaming-Branche einen Beruf finden
Mehr Studium & Beruf Aktuelles In der Gaming-Branche einen Beruf finden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 29.10.2018
Maxim Markow ist Caster bei der Marketingagentur Freaks 4U Gaming GmbH und kommentiert Computerspiele. Quelle: Freaks 4U Gaming GmbH
Gelsenkirchen

Irgendwas mit Computerspielen machen - davon träumen viele junge Menschen. Tatsächlich gibt es in der Games-Branche zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Die Berufe sind so vielseitig wie verschieden. Ein Überblick:

Pro Gamer

Als Zocker an der Konsole Geld verdienen? Lukas Schmandt hat dieses Ziel erreicht. Er gehört zu den besten deutschen "FIFA"-Spielern an der Playstation. Seit zwei Jahren spielt er im E-Sports-Team des FC Schalke 04. Sein Weg ins Pro Gaming: Mit zehn Jahren begann er zu spielen, häufig mit Freunden. Er hatte Talent, nahm bald an Turnieren und Wettbewerben teil und wurde entdeckt. Talent allein reicht aber nicht aus, findet der 22-Jährige: "Am wichtigsten sind Disziplin und Ehrgeiz, denn die Trainingszeiten gestalten wir selbst", erklärt er.

Zwar braucht man als professioneller Gamer keine Ausbildung, aber Schmandt ist überzeugt: "Ein Schulabschluss ist sehr wichtig, denn das kann man ja nicht für immer machen".

Game Designer

Jedes Computerspiel beginnt mit einer Idee:

Game Designer sind die kreativen Köpfe hinter dem Spielspaß. Ihre Aufgabe ist es, den Spielablauf zu entwickeln und umzusetzen. Dazu kreieren sie konkrete Szenen, Spielmechaniken, Regeln und narrative Elemente.

Kreativität und logisches Denkvermögen sind bei Game Designern ebenso gefordert wie Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit. Wege in den Beruf gibt es viele - vom Hochschulstudium über eine Ausbildung an der Designschule bis hin zum Quereinstieg. Das mittlere Entgelt liegt laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland bei rund 3100 Euro pro Monat.

Game Programmer

Steht das Spielkonzept, beginnt der Programmierer seine Arbeit. Er überträgt die Spielidee und -mechanik in konkrete Codes, wählt das Spielsystem, das Grafikprogramm und die richtigen Werkzeuge, damit das Spiel ordentlich läuft.

Studiengänge mit Schwerpunkt Informatik oder eine Ausbildung zum Fachinformatiker können der Einstieg für eine Karriere als

Game Programmer sein. Beschäftigte verdienen laut Bundesarbeitsagentur im Mittel rund 4400 Euro im Monat.

Game Producer

Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung eines Spiels hält der

Game Producer die Fäden in der Hand. Er plant den Personaleinsatz, kalkuliert Aufwände, beschafft Lizenzen und koordiniert die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen.

Game Producer müssen Teamführer und Organisationstalente sein. Viele haben eine kaufmännische Ausbildung, andere Wirtschaftswissenschaften oder Medienmanagement studiert. Beschäftigte im Bereich Game Producing verdienen laut Bundesagentur für Arbeit im Mittel monatlich rund 5500 Euro.

Caster

Ob Ligaspiele, Turniere oder Wettbewerbe - Gaming findet längst nicht mehr nur im Wohnzimmer statt. Kommentatoren, Caster genannt, analysieren und kommentieren die Spiele für Fans und die Öffentlichkeit. Einer von ihnen ist Maxim Markow. Als Caster bei der Marketingagentur Freaks 4U Gaming kommentiert er "League of Legends"-Matches.

"Wenn man eine Karriere als Caster anstrebt, ist neben Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, Sprachgewandtheit und Hintergrundwissen auch eine passende Stimme entscheidend", sagt Markow. Klassische Ausbildungswege in den Beruf gibt es nicht. Stattdessen zählen Talent, Know-how und Erfahrung mit dem jeweiligen Game.

dpa

Wer den ganzen Tag auf dem Bürostuhl klebt, schadet nicht nur seinem Rücken sondern langfristig auch den Blutgefäßen. Jeder kleine Gang zählt, um die Gefahr eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalles zu mindern.

29.10.2018

Unter den Schattenseiten des Online-Booms haben vor allem die Paketfahrer zu leiden. Zu den Risikogruppen unter den Beschäftigten zählen aber auch Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, Wach- und Sicherheitsleute - sowie Chefs.

26.10.2018

Hebammen trösten, motivieren und entscheiden bei Notfällen im Kreißsaal in wenigen Sekunden, was zu tun ist. Und das dank einer klassischen Berufsausbildung. Nun dürfen Geburtshelfer auch an die Uni. Ziel: fit fürs Ausland, obwohl hierzulande Hebammen fehlen.

26.10.2018