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Aktuelles Gute Perspektiven: Physik-Absolventen sind gefragt
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Gute Perspektiven: Physik-Absolventen sind gefragt
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09:36 19.02.2016
Auf das Physik-Studium gut vorbereiten: Erstsemester sollten zum Beispiel Vorkurse nutzen, wenn die Hochschule solche anbietet. Quelle: Friso Gentsch
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Köln

Astronaut Alexander Gerst, Kanzlerin Angela Merkel und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar haben eins gemeinsam: Sie können einen Studienabschluss in Physik vorweisen.

Und ihre Karrieren zeigen: Die beruflichen Möglichkeiten für Physiker sind sehr breit, sagte Prof. Arnulf Quadt vom Physikalischen Institut der Universität Göttingen am Donnerstag auf der Bildungsmesse

Didacta(noch bis 20. Februar) in Köln. Das Arbeitgeberspektrum reiche von Software-Firmen über Automobilbauer bis zu Unternehmensberatungen. Absolventen seien auf dem Arbeitsmarkt gefragt, erklärte Quadt

Doch die Abbrecherquote im Studium ist hoch: Jedes Jahr immatrikulieren sich etwa 15 000 Studenten neu für ein Physikstudium - den Abschluss machen aber nur zwischen 2000 bis 3000, sagte Prof. Quadt. Viele geben schon in den ersten zwei Semestern auf. Probleme bereiten häufig vor allem die Mathematikanteile im Studium.

Wer ein Physik-Studium startet, sollte sich deshalb gut vorbereiten. Auf der Webseite

omb-physik.de können Schüler bereits vor dem Studium prüfen, ob sie die für erforderlichen Mathe-Kenntnisse mitbringen. Das Angebot ist kostenlos. Hier kann man auch herausfinden, ob man in bestimmten Bereichen Wissenslücken hat und gegebenfalls zu anderen aufschließen muss.

Viele Hochschulen bieten außerdem Vorkurse an. In diesen werden in der Zeit bis zum Studienbeginn alle Erstsemester auf einen einheitlichen Wissensstand gebracht. Wird so etwas angeboten, sollten Studenten daran unbedingt teilnehmen.

Und schließlich dürfen sich Erstsemester keine Illusionen machen: "Das Studium ist ein Fulltime-Job", erklärte Quadt. Wenn es sich finanziell einrichten lässt, sollten Studenten zumindest in den ersten Semestern auf Nebenjobs verzichten: "Das Studium braucht die volle Aufmerksamkeit."

dpa

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