Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Mietrechtstipp Nicht zwingend ein Grund: Mietminderung bei Graffiti
Mehr Bauen & Wohnen Mietrechtstipp Nicht zwingend ein Grund: Mietminderung bei Graffiti
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:46 14.09.2016
Nicht selten verunstaltet ein Graffiti eine Hauswand. Quelle: Martin Schutt
Berlin

Graffiti an Hauswänden finden manche Mieter nicht schön. Allerdings sind die Malereien in diesen Fällen nicht automatisch ein Grund, die Miete zu mindern. Entscheidend sind hierbei immer der Umfang der Graffiti und die örtlichen Verhältnisse.

Erst wenn die Fassaden in einem erheblichen Umfang durch Graffiti bedeckt sind und hierdurch das ortsübliche Maß überschritten ist, kann der Mieter die Miete mindern. Darauf weist der Vermieterverband Haus & Grund Deutschland hin. Dies ist immer dann der Fall, wenn das Gebäude durch das Graffito einen verwahrlosten Eindruck macht. In Wohngegenden, in denen Graffiti eher unüblich sind, können jedoch auch schon kleinere Schmierereien das hinzunehmende Maß an Beeinträchtigungen überschreiten. In diesem Fall können Mieter auch verlangen, dass die Bilder beseitigt werden.

Unabhängig davon berechtigen Graffiti, die von dem Vermieter zur optischen Gestaltung der Fassade beauftragt worden sind, nicht zu einer Mietminderung. Denn die äußere Gestaltung steht dem Vermieter frei, soweit diese nicht objektiv eine Verunstaltung darstellt.

dpa

Wird ein Mietshaus modernisiert, kann das für die Mieter eine große Belastung sein. In einigen Fällen können Betroffene ihre Duldung wegen unzumutbarer Härte verweigern.

14.09.2016

Jeder Mieter muss sich an die vereinbarten Fristen halten, will er eine Wohnung kündigen. Bei Staffelmietverträgen kann die Frist bis zu vier Jahre betragen. Dafür muss jedoch eine bestimmte Voraussetzung gegeben sein.

14.09.2016

Das Treppenhaus in einem Mietshaus muss regelmäßig geputzt werden. Wie und wer das machen muss, kann im Mietvertrag vermerkt sein. Auch in der Hausordnung gibt es in der Regel dazu einen Paragrafen.

14.09.2016