Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Mietrechtstipp Lüften ist auch bei Minusgraden Pflicht
Mehr Bauen & Wohnen Mietrechtstipp Lüften ist auch bei Minusgraden Pflicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:11 18.01.2016
Regelmäßiges Lüften ist auch in der kalten Heizperiode wichtig. Foto: Kai Remmers
Anzeige

Berlin (dpa/tmn) - Bei frostigen Temperaturen die Fenster aufreißen? Ja, das Lüften ist auch bei Minusgraden im Winter wichtig, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin.

Denn unabhängig von der Außentemperatur muss immer die verbrauchte und obendrein feuchte Luft regelmäßig aus den Zimmern geschafft werden. Denn die Feuchtigkeit bietet sonst ideale Wachstumsbedingungen für Schimmel.

Wie lüfte ich dann richtig?

Mehrmals täglich stoßlüften, lautet der gängige Rat. Und dabei möglichst gegenüberliegende Fenster gleichzeitig für einen Zeitraum von fünf bis zehn Minuten öffnen. So bildet sich ein Luftzug, der die verbrauchte Luft schneller aus den Räumen transportiert.

Kann ich statt mehrmals kurz die Fenster zu öffnen, sie nicht auch ein paar Stunden lang auf Kipp halten?

Das ist nicht sinnvoll und kostet obendrein mehr Geld. Die Luft wird durch gekippte Fenster nicht ausreichend ausgetauscht, und außerdem kühlen die Räume über die längere Zeit aus. Diese wieder aufzuheizen, kostet mehr Heizenergie.

Und das gilt selbst im tiefsten Winter?

Man kann an frostigen Wintertagen natürlich etwas weniger lüften als in den wärmeren Herbst- oder Frühlingsmonaten. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online staffelt die optimalen Lüftungszeiten zum Beispiel so: jeweils mehrmals täglich 8 bis 10 Minuten im November, 4 bis 6 Minuten von Dezember bis Februar und 8 Minuten im März. Im April und Oktober sind 12 bis 15 Minuten optimal.

dpa

Die letzte Wohngeld-Reform gab es 2009. Da seither die Mieten in vielen Städten gestiegen sind, hatte die Bundesregierung eine Aufstockung beschlossen. Das neue Wohngeldgesetz gilt nun seit Anfang Januar. Wichtig: Um Wohngeld zu bekommen, müssen Mieter aktiv werden.

11.01.2016

Mieter sollten sich nicht zu sehr gehen lassen. Denn wer andere wüst beschimpft, riskiert seinen Mietvertrag. Das gilt auch, wenn körperliche Gewalt angedroht wird.

04.01.2016

Eine gesetzliche Vorschrift darüber, in welcher Form monatliche Mietzahlungen zu erbringen sind, gibt es nicht. Doch wie und durch wen wird dies dann festgelegt? Und lässt sich das einmal Festgelegte wieder ändern?

28.12.2015
Anzeige