Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Vier Argumente gegen das Kerzen-Auspusten

Immobilien Vier Argumente gegen das Kerzen-Auspusten

Mit Kerzen lässt sich schnell eine gemütliche und besinnliche Atmosphäre zaubern. Dabei sollte man nicht nur für einen sicheren Standort der Lichtspender sorgen, sondern sie möglichst gefahrlos wieder auslöschen. Aber wie?

Voriger Artikel
Fein- oder Vollwäsche? Wie man Waschmittel richtig dosiert
Nächster Artikel
Spülmaschinen-Tabs im Test: Markenprodukte im Schlussfeld

Kerzen werden am besten ohne Luftzug gelöscht, zum Beispiel mit Hilfe eines sogenannten Löschhorns.

Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn

Stuttgart. Kerzen auszupusten ist wohl die häufigste Methode, ihre kleine Flamme verschwinden zu lassen - aber ist es auch die beste? Stefan Thomann von der

European Candle Association in Stuttgart rät dazu, die Flammen zum Beispiel mit einem Löschhorn zu ersticken.

Eine Alternative ist, den brennenden Docht mit einer Pinzette oder einem Löffelende in das heiße Wachs zu tauchen und direkt wieder aufzurichten. "Der Vorteil ist, dass der Docht dann mit Wachs überzogen ist und beim nächsten Anzünden wunderbar brennt."

Doch warum sollte man die Kerzenflamme nicht ausblasen? Thomann spricht von "vier guten Gründen dagegen":

1. Durch das Ausblasen entsteht eine kleine Glutspitze am oberen Dochtende. Sie sorgt dafür, dass länger Rauchschwaden aufsteigen.

2. "Bei nicht allzu hochwertigen Kerzen glüht der Docht noch relativ lange, er kann sogar vollständig verglühen", erklärt Thomann. Dann brennt die Kerze beim nächsten Anzünden viel schlechter.

3. Der Docht kann Ausbuchtungen bilden. Durch den Luftzug können sich diese Teile lösen. Sie fliegen noch glühend herum und versenken möglicherweise den Teppich oder die Tischdecke.

4. Bei Kerzen im Glas kann es vorkommen, dass sich beim Auspusten heiße Dämpfe entzünden und eine kleine

Stichflamme entsteht. "Das passiert nicht, wenn man eine gute Kerze hat. Aber um sicherzugehen, sollte man auch deswegen auf das Auspusten verzichten", rät Thomann.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles