Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Aktuelles Zwei Kindersitze im Crashtest durchgefallen
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles Zwei Kindersitze im Crashtest durchgefallen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:32 17.07.2017
Bei einem Crashtest von Stiftung Warentest und dem ADAC fielen zwei Kindersitze durch. Quelle: Nicolas Armer/dpa
Anzeige
München

Zwei Kindersitze für Autos stellen aktuell ein großes Sicherheitsrisiko dar, teilen der ADAC und die Stiftung Warentest mit. Sie warnen vor den Kindersitzen Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro SmartClick Base und dem Grand-Sitz von Jané.

In einem

gemeinsamen Test hat sich beim Modell von Recaro die Sitzschale von der Isofix-Station gelöst. Beim Frontalcrash flog diese "in hohem Bogen durchs Prüflabor", schreiben die Tester.

In der Realität könnte das für schwere Verletzungen sowohl beim Kind als auch bei den Mitfahrern sorgen. Der Grand-Sitz von

Jané soll sich für Kinder bis zu einem Gewicht von 18 Kilogramm mit Isofix nutzen lassen. Beim Crash haben sich dann unter der Belastung aber die Isofix-Haken gelöst. Sowohl der ADAC als auch die Stiftung Warentest raten vom Kauf dieser Sitze ab. Wer bereits einen hat, solle sich an die Anbieter wenden.

Gegenüber dem dpa-Themendienst erklärte ein

Recaro-Sprecher, dass die Untersuchungsergebnisse für die Firma nicht nachvollziehbar seien, aber mit der Analyse des Testergebnisses begonnen worden sei. Im Zuge dessen sei die Stiftung Warentest um die Übermittlung der zur Analyse relevanten Daten gebeten worden. "Leider haben wir bis dato keinerlei Zugang zu diesen wichtigen Informationen erhalten", so der Sprecher. In allen bisherigen Tests sei das beschriebene Fehlerbild nicht festgestellt worden. "Wir müssen die Ursachen für ein mögliches Fehlerbild zunächst identifizieren und verstehen, bevor wir weitere Schritte einleiten."

Auch Jané könne sich die Resultate nicht erklären und suche nach den Ursachen, wie die Stiftung Warentest mitteilt. Jané stoppt demnach vorübergehend die Auslieferung seines Sitzes an die Händler. Auf eine Anfrage des dpa-Themendienstes antwortete Jané zunächst nicht.

dpa

SUVs, zu deutsch Sport- und Nutzfahrzeuge, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gleich zwei Autohersteller bringen demnächst neue Modelle heraus, die vor allem für das Gelände ideal geeignet sind.

17.07.2017

Jaguar bringt Anfang 2018 den E-Pace zu Preisen ab 34 950 Euro auf den deutschen Markt. Das zweite SUV der Engländer soll zunächst mit Motoren mit bis zu 300 PS starten. Ein dritter Geländewagen ist ebenfalls für kommendes Jahr geplant.

17.07.2017

Ab Januar legt Toyota den Kleinwagen Yaris in einer auf 400 Stück limitierten Sportversion auf. Der bis zu 230 km/h schnelle Yaris GRMN soll laut Hersteller 29 900 Euro kosten.

17.07.2017
Anzeige