Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Aktuelles Polizeiruf nach einem Verkehrsunfall nicht immer Pflicht
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles Polizeiruf nach einem Verkehrsunfall nicht immer Pflicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:02 05.07.2017
Nach einem Unfall ist nicht zwingendermaßen gleich die Polizei zu rufen. Etwa wenn leichtere Verletzungen bestehen. Quelle: Friso Gentsch/dpa-tmn
Anzeige
Berlin

Autofahrer sind nach einem Verkehrsunfall nicht immer verpflichtet, die Polizei zu rufen. Das teilt der Deutsche Anwaltverein (DAV) mit. Sind alle Beteiligten einverstanden, können sie darauf verzichten. Leichtverletzte können sich für oder gegen Polizei entscheiden.

Zu solchen Leichtverletzungen zählen etwa Stauchungen und Prellungen. "Immer dann, wenn man das Gefühl hat, besser einen Krankenwagen zu rufen, ist auch die Polizei ratsam", sagt Swen Walentowski vom DAV. Das sei auch als Beweissicherung für etwaige Spätfolgen neben eigenen Fotos sinnvoll.

Ein Muss ist die Polizei allerdings, wenn es bei dem Unfall schwerere Verletzungen oder gar Tote gegeben hat. Ebenfalls zu alarmieren ist sie immer, wenn einer der Unfallbeteiligten das möchte. In diesem Fall müssten auch die anderen so lange vor Ort warten, bis die Polizei eintrifft. Die Beamten sind auch zu rufen, wenn ein Unfallbeteiligter etwa bei Fahrerflucht nicht mehr am Unfallort ist.

Um Bagatellunfälle ohne Polizei zu regeln, ist immer ein Protokoll sinnvoll. Es sollte mindestens das Kennzeichen des Unfallgegners, Namen und Adressen der beteiligten Fahrer sowie Zeugen, Ort und Zeit umfassen. Fotos vom eigenen und gegnerischen Fahrzeugschaden ergänzen das Schreiben. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin. Der Zentralruf der Autoversicherer ist unter 0800/250 26 00 zu erreichen.

dpa

Nach dem schweren Busunfall auf der A9 in Nordbayern werden die Rufe nach höheren Strafen für die Blockade von Rettungsgassen lauter. Einige Autofahrer hatten das Durchkommen von Polizei, Feuerwehr und Ärzten behindert. Doch wie bildet man eine Rettungsgasse richtig?

04.07.2017

Ein Rennwagen für die Straße: Mit 700 PS und einem 3,8 Liter Turbomotor wird sich der Porsche 911 GT2 RS bald in den normalen Straßenverkehr einreihen.

03.07.2017

Kurzschlüsse, Funken oder heiß gelaufene Teile des Motors sind die häufigsten Ursachen für Brände im Auto. Wie man ein Feuer schnell und effektiv löschen kann, erklärt der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe (bvbf).

03.07.2017
Anzeige