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Eurobike zeigt Trends der Branche

Verkehr Eurobike zeigt Trends der Branche

Warum brauchen Rennräder einen Elektroantrieb? Welche Neuigkeiten gibt es bei Diensträdern? Und welcher Diebstahlschutz wird geboten? Solche Trends der Branche will die Eurobike nächste Woche am Bodensee zeigen.

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Eine Art Fahrradsocke: Der Bikeüberzug eignet sich dazu, Fahrräder in der Wohnung aufzubewahren.

Quelle: Felix Kästle/dpa

Friedrichshafen. Dass Elektroantriebe zunehmend auch bei Mountainbikes und sogar Rennrädern zum Einsatz kommen, zeigt ab der kommenden Woche die Fahrradmesse Eurobike. Rund 1400 Aussteller präsentieren an in Friedrichshafen am Bodensee Neuheiten der Branche.

Unter den Produkten befindet sich ein beheizbarer Handschuh, eine Art Fahrradsocke, mit der man Räder etwa in der Wohnung aufbewahren kann, und ein Fahrradschloss zum Falten, das bei Diebstahl Alarm schlägt. Neben dem Dauerthema E-Mobilität sind unter anderem auch Lastenräder im Trend - die zum Teil ebenso mit Elektroantrieb ausgestattet werden.

In den vergangenen 20 Jahren habe sich die Situation von jungen Familien radikal verändert, sagte Branchenexperte Gunnar Fehlau. "Früher war für viele das Idealbild: Wir haben ein Haus 20 Kilometer vor der Stadt und dafür zwei Autos." Inzwischen lebten viele Familien aber direkt in oder am Rand der Stadt. "Statt Kinderwagen gibt es einen Kinderanhänger, statt dem zweiten Auto das Lastenrad." Mit einem Elektroantrieb lasse sich damit auch größeres Gewicht ohne Probleme transportieren.

Auch das Leasing von Dienstfahrrädern ist Thema auf der

Eurobike. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club schätzt unter Verweis auf ihm bekannte Branchendaten, dass es jährlich mehrere Hunderttausend neue Diensträder gibt.

Wirtschaftlich liegt Fahrradfahren ebenso im Trend: 2016 setzten die Firmen nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) mit Fahrrädern und E-Bikes rund 2,6 Milliarden Euro um - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund sieben Prozent.

Die Eurobike in Friedrichshafen läuft vier Tage lang. Die ersten drei Tage sind ausschließlich fürs Fachpublikum, am letztem Messetag wird die Schau für alle anderen Interessierten geöffnet. Die Veranstalter rechnen insgesamt mit rund 60 000 Besuchern.

dpa

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