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Aktuelles Der I.D. soll zum Volkswagen unter den Elektroautos werden
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08:56 29.09.2016
Ausblick auf das Ende des Jahrzehnts: Die Designstudie I.D. will auf das Elektroauto einstimmen, das VW dann auf den Markt bringen will und für elektrische Massenmobilität à la Käfer oder Golf sorgen soll. Foto: Volkswagen AG
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Paris

VW macht ernst mit dem Einstieg in die Elektromobilität. Nachdem die Niedersachsen bislang nur konventionelle Fahrzeuge auf Akku-Antrieb umgerüstet haben, geben sie jetzt einen sehr konkreten Ausblick auf ihr erstes um Elektromotor und Batterie herum entwickeltes Auto.

Die Designstudie trägt den Namen I.D. und feiert ihre Premiere gerade auf dem

Automobilsalon in Paris (Publikumstage 1. bis 16. Oktober). Als massentaugliches Elektrofahrzeug im Geist von Käfer und Golf soll sie zum Ende des Jahrzehnts in den Handel kommen, teilte der Hersteller mit.

Als erstes Fahrzeug nutzt der voll vernetzte Viersitzer den sogenannten Modularen Elektrizitätsbaukasten, mit dem der VW-Konzern bis zum Jahr 2025 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge pro Jahr produzieren will. Diese neue Architektur soll gleichermaßen die Reichweite erhöhen und die Kosten drücken. VW stellt deshalb für das Serienmodell einen Aktionsradius von 400 bis 600 Kilometern in Aussicht und will dafür so viel verlangen wie für einen ähnlich starken, gut ausgestatteten Golf. Nimmt man den aktuellen GTD als Referenz, wären das etwas mehr als 30 000 Euro.

Gezeichnet wie ein futuristischer Minivan mit Flachdach misst der I.D. dem Hersteller zufolge 4,10 Meter und ist damit 16 Zentimeter kürzer als ein Golf. Weil im Gegenzug der Radstand aber um 13 Zentimeter auf 2,75 Meter gestreckt wurde, der Motor platzsparend an der Hinterachse montiert ist und die Akkus im Wagenboden verschwinden, biete er mehr Platz als jedes andere Fahrzeug in diesem Format und fasse obendrein bis zu 960 Liter Gepäck.

Angetrieben wird er von einem Elektromotor mit 125 kW/170 PS, der in acht Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und maximal 160 km/h Spitze ermöglichen soll. Er zieht seinen Strom aus einem Lithium-Ionen-Akku, der wahlweise mit Kabel oder induktiv ans Netz gehen wird und mit einem Schnellladesystem binnen 30 Minuten zu 80 Prozent geladen ist, so VW weiter.

Anfangs muss man den I.D. noch selbst fahren. Doch VW spinnt den Faden mit der Studie noch etwas weiter und stellt bis 2025 auch eine autonome Version des Viersitzers in Aussicht. Das futuristische Innenleben mit neuartigen Anzeigesystemen haben die Designer dafür bereits vorbereitet - und lassen das Lenkrad auf Knopfdruck kurzerhand im Armaturenbrett verschwinden.

dpa

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