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VfB kämpft um die letzte Chance

Fussball VfB kämpft um die letzte Chance

Brisantes Derby in der Fußball-Bezirksoberliga: Wenn GW Vallstedt morgen den VfB Peine erwartet, steht der Abstiegskampf im Vordergrund. Während der Gastgeber mit einem Sieg den Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen kann, kämpft der VfB um die letzte Chance.

GW Vallstedt – VfB Peine. Der 2:0-Sieg zum Auftakt gegen Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel hat dem Gastgeber gut getan. Nun kommen mit dem VfB und anschließend Schlusslicht SCW Göttingen weitere schlagbare Gegner nach Vallstedt. „Wir benötigen sechs Punkte aus diesen beiden wichtigen Spielen, um in die richtige Spur zu kommen“, fordert GW-Trainer Michael Nietz. Denn nur dann ließe sich der Abstieg vermeiden.

Ganz so „komfortabel“ sieht es beim VfB nicht aus. Denn die Gäste gehen ohne Spielpraxis in das zweite Peiner Aufeinandertreffen, dessen Derbycharakter angesichts der prekären Tabellensituation in den Hintergrund rückt. „Wir haben jetzt elf Punkte. Mit einem Sieg können wir wieder Hoffnung schöpfen“, sagt VfB-Trainer Nick Gerull. Dabei lässt er die Kehrseite aber nicht außer Betracht.

„Bei einer Niederlage rückt das rettende Ufer für uns in weite Ferne“, betont der Coach, für den die Vallstedter favorisiert sind. „Vor allem der Sieg gegen den Tabellenführer wird für Motivation sorgen“, betont Gerull, dessen Hoffnung auf die bisherige Abwehrschwäche der Platzherren gesunken ist.

„Die scheinen der Vergangenheit anzugehören“, konstatiert er. Das zu Null gegen die starke Offensive des Spitzenreiters spreche für sich.

Hinzu kommt, dass der VfB auswärts erst einen Punkt erringen konnte. „Trotzdem werden wir versuchen, energisch gegenzuhalten“, verspricht Gerull.

Sein Pendant nimmt die Favoritenrolle an, will den Schwung des Sieges gegen Wolfenbüttel mit ins Derby nehmen. Zugleich warnt er: „Der VfB wird hochmotiviert sein. Für uns wird es schwerer als gegen den MTV.“

Dennoch: Sein Team werde alles geben, „um die Bonuspunkte gegen Wolfenbüttel aufzuwerten“. Diese Aussage unterstreicht auch der Doppeltorschütze Juri Rudi in der Nachbetrachtung zum vergangenen Spiel: „Gold wert sind die drei Punkte erst, wenn wir gegen den VfB nachlegen und eine kleine Siegesserie starten“, sagt der Angreifer, dessen Team den Erfolg gegen den Tabellenführer jedoch mit den verletzten David Grigoleit und Marcel Mädler bezahlen musste.

Aber auch der VfB hat nicht die Bestbesetzung zur Verfügung: Steffen John, Volkan Akar, Mehmet Yasti und Niklas Ottenberg plagen sich mit Verletzungen ihr Einsatz ist fraglich. Und Hoffnungsträger Maik Düsterhöf hat zuletzt zwar trainiert, doch das lädierte Knie zeigt wieder Reaktionen. „Deshalb werden wir kein Risiko eingehen“, erklärt Gerull.

Ulrich Attermeyer

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