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Rechtstipp
Arbeit
Gibt der Arbeitgeber bei der Kündigung keine Gründe an, muss der Arbeitnehmer das nicht ohne weiteres hinnehmen.

Es ist ein Schock: Unvermittelt flattert die Kündigung ins Haus. Als Grund gibt der Arbeitgeber eine Umorganisierung an. Ist dieses Schreiben rechtens? Ein Gericht sagt ja.

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Arbeit
Die ersten Stunden mit dem Baby genießen - nicht alle Firmen geben Vätern am Tag der Geburt ihres Kindes Sonderurlaub.    Foto: Mascha Brichta

Arbeitnehmer, die Nachwuchs bekommen, möchten in den ersten Stunden meist bei ihrer Familie sein. Doch nicht jeder Vater kann aus diesem Grund Sonderurlaub nehmen. Entscheidend ist, was im Arbeitsvertrag steht.

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Arbeit
LKW-Fahrern steht ein Nachtzuschlag zu. Dies entschied ein Landesarbeitsgericht.

LKW-Fahrer haben Anspruch auf einen Nachtzuschlag. Dies besagt ein Urteil eines Landesarbeitsgerichts. Allerdings müssen alle Angaben zur Vergütung klar im Arbeitsvertrag geregelt sein. Vor allem pauschale Regelungen sind in diesem Zusammenhang schwer umsetzbar.

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Arbeit
Ein befristeter Arbeitsvertrag kann öfter als dreimal verlängert werden. Allerdings nur, wenn Krankheits- oder Elternzeitvertretung der Grund ist. Foto: Andrea Warnecke

Eine unbefristete Anstellung gibt Arbeitnehmern eine sichere Zukunftsperspektive. Arbeitgeber haben jedoch die Möglichkeit, den Arbeitsvertrag wiederholte Male befristet zu verlängern. Nur muss dafür ein gewichtiger Grund vorliegen.

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Arbeit
Der gesetzliche Mindestlohn liegt derzeit bei 8,50 Euro pro Stunde. Haben Arbeitnehmer vor der Einführung Hungerlöhne - etwa von 3,40 Euro - im Monat bekommen, können sie dagegen vorgehen.

Eine Pizza-Auslieferfahrerin erhält für ihre Arbeit einen eindeutigen Hungerlohn. So muss das Jobcenter die nötigen Leistungen zur Grundsicherung übernehmen. Der Fall geht vor Gericht.

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Arbeit
Der Mindestlohn ist wohl nicht für jeden Geringverdiener eine Verbesserung. Denn laut einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts können Urlaubs- und Weihnachtsgeld angerechnet werden.

Zehntausende Geringverdiener werden enttäuscht sein: Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts können Sonderzahlungen auf den Mindestlohn angerechnet werden. Die Verbesserungen durch die 8,50 Euro pro Stunde fallen dann eher gering aus.

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Arbeit
First come, first serve: Ein Gericht entschied kürzlich darüber, ob Arbeitgeber Abfindungen in der Reihenfolge vergeben können, in der sich die Mitarbeiter dafür gemeldet haben. Foto: Jens Schierenbeck

Baut eine Firma Stellen ab, locken zum Teil große Abfindungen. Und wer sich zu spät meldet, kann leer ausgehen. Dagegen klagte zuletzt ein Mitarbeiter, der für eine Abfindung nicht mehr berücksichtigt wurde - aufgrund weniger Minuten.

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Arbeit
Wer am Arbeitsplatz gemoppt wird, kann einen Schadensersatz erhalten. Jedoch nur, wenn die Schikane regelmäßig und geplant erfolgt. Foto: Monique Wüstenhagen

Mobbing sorgt nicht nur für ein schlechtes Gefühl am Arbeitsplatz, sondern kann auch ernste psychische Probleme verursachen. In einigen Fällen bekommen Betroffene daher einen Schadensausgleich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

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