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Mehr westdeutsche Abiturienten als früher studieren im Osten

Hochschulen Mehr westdeutsche Abiturienten als früher studieren im Osten

Moderne Ausstattung, gute Betreuung: Immer mehr Abiturienten aus den alten Bundersländern entdecken die Universitäten im Osten für sich. Seit 2008 werben die ostdeutschen Hochschulen gezielt für sich.

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Selbst weit im Osten studieren mittlerweile viele Abiturienten aus Westdeutschland: Blick auf das Hauptportal der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Quelle: Patrick Pleul

Berlin. 25 Jahre nach dem Mauerfall entdecken immer mehr

 

westdeutsche Studenten den Osten. Im laufenden Wintersemester

 

stammten durchschnittlich 35 Prozent der eingeschriebenen Hochschüler

 

aus Westdeutschland, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten

 

Auswertung der Länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne. Im

 

Wintersemester 2008/2009 habe die "West-Quote" erst bei 22 Prozent

 

gelegen. "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es für die junge

 

Generation aus dem Westen kaum noch Hemmschwellen gibt, zum Studium

 

nach Ostdeutschland zu ziehen", sagt Marco Tullner, Staatssekretär im

 

Ministerium für Wissenschaft in Sachsen-Anhalt. Der Osten hatte mit

 

der humorvollen Kampagne "Studieren in Fernost" seit 2008 gezielt um

 

Abiturienten aus Westdeutschland geworben. Die neue Erhebung erfasst

 

Daten von 25 ostdeutschen Hochschulen.

dpa

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