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Im Winter kann Eile auf dem Arbeitsweg tödlich sein

Arbeit Im Winter kann Eile auf dem Arbeitsweg tödlich sein

Viele Arbeitnehmer hetzen jeden morgen zu ihrer Arbeitsstätte und sind mit den Gedanken bereits bei den Aufgaben des Tages. Das kann sie jedoch das Leben kosten - vor allem im Winter, wenn Schnee und Glätte den Verkehr unsicher machen.

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Auch wenn für den Weg zur Arbeit wenig Zeit bleibt, ein kleines Guckloch reicht bei einer vereisten Windschutzscheibe nicht aus.

Quelle: Holger Hollemann

München. Jedes Jahr haben zwischen 170 000 und 180 000 Menschen einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit - bis zu 350 enden tödlich. "Besonders viele davon passieren im Winter bei Eis und Schnee", sagt Prof. Stephan Letzel. Er ist Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Er appelliert deshalb, sich für den Arbeitsweg im Winter Zeit zu nehmen. Häufig reiche es schon, wenn Mitarbeiter sich das Risiko bewusst machen und sich etwas mehr als sonst auf den Arbeitsweg konzentrieren.

Zwei Drittel der Unfälle passieren auf dem Weg zur Arbeit - ein Drittel auf dem Weg zurück. Oft sind es kleine Unachtsamkeiten, die schwere Folgen haben: Wer mit dem Auto fährt, sollte sich immer die Mühe machen, die Scheiben vollständig freizukratzen und nicht nur ein Guckloch freizumachen und zu hoffen, dass die Heizung den Rest erledigt. Geraten Autofahrer dann auf der Straße doch einmal ins Rutschen, kann ihnen die fehlende Sicht schnell zum Verhängnis werden.

Etwas kann auch der Arbeitgeber machen: Eine häufige Ursache sei, dass Autofahrer auf dem Firmenparkplatz aussteigen und dann ausrutschen und sich etwas brechen. Hier sei wichtig, darauf zu achten, dass auf den Parkplätzen überall gut gestreut wird.

dpa

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