Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Berufstätige sollten ihre Stärken benennen können

Arbeit Berufstätige sollten ihre Stärken benennen können

Querdenker oder Organisationstalent: Die eigenen Stärken zu benennen, fällt vielen Berufstätigen schwer. Doch wer sich weiterentwickeln will, sollte wissen, was er kann. Wie lassen sich die eigenen Vorzüge herausfinden?

Voriger Artikel
Chefs mit geringem Selbstwertgefühl fällt Loben schwer
Nächster Artikel
Keine Zeit verlieren: Was bei Arbeitslosigkeit zu tun ist

Wer im Beruf Erfolg haben will, sollte seine eigenen Stärken kennen.

Quelle: Sven Hoppe

München. Berufstätigen fällt es oft schwer, die eigenen Vorzüge zu benennen. "Viele sind mit sich sehr kritisch und sehen kaum Stärken", sagt Karrierecoach Walter Feichtner aus München. Andere machen sich keine Gedanken, weil sie zum Beispiel in der Jobroutine stecken.

Wer im Job Erfolg haben will, muss wissen, worin er gut ist und Aufgaben machen, die zu diesen Fähigkeiten passen. Feichtner rät, in einem ersten Schritt eine Liste der eigenen Erfolge zu machen. Was hat gut geklappt in der Vergangenheit? Was habe ich schon erreicht? Welche Fähigkeiten brauchte ich dabei?

Als nächstes kann man Freunde und Familie befragen: Wo seht ihr eigentlich meine Stärken? Kann ich gut präsentieren, recherchieren oder analysieren? Mancher wird erstaunt sein, welche Punkte da genannt werden, erläutert Feichtner. Doch die Rückmeldungen sind mit Vorsicht zu betrachten. Da Freunde und Familie einem nahestehen, ist das Feedback ein Stück weit möglicherweise verzerrt und fällt allzu positiv aus.

Gut ist deshalb, sich zusätzlich Feedback vom Vorgesetzten zu holen. Eine gute Gelegenheit dafür ist das Jahresgespräch. Ist der Chef mit der Arbeit zufrieden? Welche Erwartungen hat er? Wo sieht er Stärken? Und welche Fähigkeiten sollte man noch weiterentwickeln?

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, psychologische Tests zu machen. Dabei wird dann anhand von kleineren Aufgaben oder anhand von gezielten Nachfragen ermittelt, ob man etwa eher der kreative oder der analytische Typ ist.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles