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Hotelservice und Ökosteuer: Das erwartet Urlauber im Ausland

Tourismus Hotelservice und Ökosteuer: Das erwartet Urlauber im Ausland

Russland will ein attraktiveres Urlaubsziel werden und verpflichtet seine Hotels zu mehr Service. Auch Südafrika kommt Urlaubern entgegen, indem es auf die Geburtsurkunden-Pflicht für Kinder verzichtet. Auf den Malediven müssen Feriengäste indes eine Ökosteuer zahlen.

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Russische Hoteliers sollen einen besseren Service bieten. Wer etwa nach Mitternacht eincheckt, zahlt nur den halben Preis für die Nacht.

Quelle: Marcus Brandt

Russland will Service in den Hotels verbessern

Russland will den Gästen in Hotels besseren Service bieten. Dazu wurde per Gesetz eine Reihe von Maßnahmen beschlossen: So sollen zwischen Check-out des einen Gastes und Check-in des nächsten Gastes nicht mehr als zwei Stunden liegen. Wer nach Mitternacht eincheckt, zahlt nur den halben Preis für die Nacht. Einen entsprechenden Bericht des Fachportals "Travel One" bestätigte die Tourismusorganisation Visit Russia. Demnach soll es nun auch garantierte Buchungen geben: Dabei muss der Hotelier das Zimmer einen Tag für den Gast freihalten. Alle Preisinformationen müssen außerdem an der Rezeption ausliegen. Und Hotels ab 50 Zimmern müssen einen 24-Stunden-Service bieten.

Urlauber auf den Malediven müssen jetzt eine Ökosteuer zahlen

Auf den Malediven wird seit dem 1. November eine Ökosteuer in Höhe von sechs US-Dollar pro Tag fällig. Das sind rund 5,50 Euro. Die Abgabe fällt für alle Touristen an, die sich in Hotels, Resorts und auf Kreuzfahrtschiffen aufhalten, erklärt das Fremdenverkehrsbüro. Die Steuer wird direkt an das Hotel oder die Reederei abgeführt. Diese geben das Geld einmal monatlich an die Maldives Inland Revenue Authority weiter. Die sogenannte Green Tax wird nur dann nicht fällig, wenn Urlauber weniger als zwölf Stunden in einer Unterkunft verbringen. Die Steuer dient zur Erhaltung der Umwelt in dem Inselstaat im Indischen Ozean.

Rückzieher: Südafrika schafft Geburtsurkunden-Pflicht für Kinder ab

Für die Einreise nach Südafrika brauchen Kinder in Begleitung ihrer Eltern bald keine beglaubigte Geburtsurkunde in englischer Sprache mehr. Die erst im Sommer eingeführte Regel soll in den nächsten drei bis zwölf Monaten wieder abgeschafft werden. Einen genauen Zeitpunkt gibt es noch nicht. Minderjährige mit ihren Eltern benötigen dann lediglich einen Kinderreisepass mit Lichtbild. Darüber informiert South African Tourism. Deutsche Urlauber brauchen für Südafrika kein Visum. Bei der Ankunft erhalten sie eine Aufenthaltungsgenehmigung für 90 Tage.

Online-Karte zeigt Reisenden Luftverschmutzung in Südostasien

Schon seit einigen Wochen ist die Luftverschmutzung in Teilen Südostasiens sehr hoch: Brandrodungen unter anderem in Indonesien sind dafür verantwortlich. Das Auswärtige Amt in Berlin weist nicht nur für Indonesien auf die erhöhte Luftverschmutzung hin, sondern auch für Singapur und Malaysia. Reisende in Südostasien können sich auf einer Webseite der ASEAN-Staaten über die Rauchschwaden, den sogenannten Haze, informieren: Unter

asmc.asean.org finden sie eine Karte mit dem aktuellen Stand.

Keine Dollar: Myanmar will Landeswährung im Tourismus durchsetzen

Reisende in Myanmar können in Hotels, Restaurants und bei anderen touristischen Leistungsträgern seit dem 1. November nur noch mit der Landeswährung Kyat zahlen. Das Fremdenverkehrsamt von Myanmar bestätigte die Maßnahme der Zentralbank. Touristen müssen ihre Euro oder Dollar also vor dem Bezahlen oder in Wechselstuben oder bei Banken in Kyat tauschen. Einschränkungen gebe es für Reisende aber nicht, betonte die touristische Vertretung. Die Zentralbank Myanmars will mit der neuen Maßnahme den Kyat als Landeswährung stärken, der zuletzt stark an Wert verlor.

Promenade von Port de Pollença auf Mallorca soll autofrei werden

Die Uferpromenade von Port de Pollença im Norden Mallorcas soll komplett in eine Fußgängerzone umgewandelt werden. Das hat der dortige Gemeinderat beschlossen, berichtet die "Mallorca Zeitung" online. Die Bauarbeiten in der Nähe des Jachtclubs sollen umgehend beginnen. Zunächst wird die Hafenstraße zu bestimmten Zeiten nur für Fußgänger zugänglich sein und schließlich ganz autofrei.

dpa

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