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Rechtstipp
Tourismus
Anzahlungen von 35 Prozent des Reisepreises muss nicht hinnehmen, wer eine Kreuzfahrt buchen will, befand das Oberlandesgericht Rostock in einem verhandelten Fall. Foto: Verena Wolff

Wer eine Kreuzfahrt bucht, muss happige Anzahlungen nicht hinnehmen. In einem verhandelten Fall verlangte ein Veranstalter kurz nach Vertragsabschluss 35 Prozent des Reisepreise. Zu Unrecht, wie das Gericht befand.

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Tourismus
Oft fallen Stornogebühren hoch aus, wenn man eine Reise cancelt.

Es ist sehr ärgerlich, wenn man eine Reise nicht antreten kann. Und dann fallen auch noch Stornogebühren an. Laut einem Gerichtsurteil dürfen die aber nur unter bestimmten Bedingungen wirklich hoch sein.

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Tourismus
Ein Reiseversicherungsschein ist wertvoll, wenn der Veranstalter Insolvenz anmelden muss.

Die Reise ist gebucht. Dann macht der Veranstalter dicht. Was tun? Geschützt ist, wer einen Reiseversicherungsschein hat.

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Tourismus
Ein Flugportal wollte als kostenlose Bezahlart nur Visa Electron oder die eigene Kreditkarte akzeptieren. Das Landgericht Leipzig zeigte sich damit nicht einverstanden.

Wer auf Internetportalen einkauft hat meist mehrere kostenlose Bezahlarten zur Auswahl. Dies sollte auch für Flugportale gelten. Doch in einem Fall erhob ein Anbieter unbegründet Gebühren und unterlag damit vor Gericht.

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Tourismus
Ein Diebstahl im Hotelzimmer ist sehr ärgerlich.

Das Geld wurde aus dem Hotelzimmer geklaut. Und das, obwohl man die Scheine im Safe gesichert hat: Pech gehabt. Laut einem Urteil ist dieser Diebstahl kein Reisemangel.

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Tourismus
Nach dem Anschlag von Istanbul bieten Tui und FTI für Reisen bis zum 18. Januar kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an. Bei Thomas Cook ist die Frist vier Tage länger.

Nach einem Terroranschlag wie in Istanbul zeigen sich die Reiseveranstalter meist kulant und bieten kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an. Doch die Fristen dafür sind eng. Nach deren Ablauf ist es für Urlauber schwer, Reiseverträge kostenlos zu kündigen.

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Tourismus
Bei Pauschalreisen organisieren oft lokale Anbieter Ausflüge in sehenswerte Regionen. Das entbindet laut BGH die Reiseveranstalter jedoch nicht automatisch von ihrer Verantwortung. Foto: Emil Mihaylov

Ein Unfall bei einem organisierten Ausflug im Urlaub ist schlimm genug. Noch schlimmer, wenn der Reiseveranstalter anschließend nicht haften will. Allzu leicht darf er sich nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht aus der Verantwortung stehlen.

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Tourismus
Nach einem Unfall mit dem Mietwagen muss die Polizei gerufen werden, wenn es im Vertrag steht.

Ärgerlich ist ein Unfall immer. Und wenn man es mit dem Mietwagen auch noch eilig hat, weil man auf dem Weg zum Flughafen ist, besonders. Trotzdem: Auch unter Zeitdruck müssen gewisse Dinge eingehalten werden.

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