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Rechtstipp
Tourismus
Weil ein Mann auf einer Sprachreise in die USA allein und nicht in einer Minigruppe unterrichtet wurde, sprach ihm ein Gericht einen Schadenersatz zu.

Der Veranstalter einer Sprachreise muss seinem Kunden gleichwertigen Unterricht anbieten, wenn ein Kurs aus Mangel an Teilnehmern nicht zustande kommt. Einzelunterricht ist kein Ersatz für einen Sprachkurs in einer kleinen Gruppe.

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Weil der Rückflug einer Urlauberin vom Veranstalter umgebucht wurde, muss die Airline sie entschädigen. Das entschied das Landgericht Frankfurt. Foto: Benno Schwinghammer/dpa

Pauschalurlauber erleben es manchmal, dass der Rückflug nachträglich geändert wird. Doch haftet in einem solchen Fall der Veranstalter oder die Airline? Darüber hatte das Landgericht Frankfurt zu entscheiden.

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Wird ein Flug in die Nacht vorverlegt, ist die Nachtruhe der Reisenden erheblich beeinträchtigt. Pauschalurlauber haben daher das Recht, den Vertrag zu kündigen. 

Wenn es zu Flugausfällen kommt, müssen sich Reisende meist auf andere Abflugszeiten einstellen. Pauschalurlauber müssen jedoch keinen ungeplanten Nachtflug hinnehmen, wie ein Urteil zeigt.

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Tourismus
Das Frankfurter Amtsgericht hat entschieden: Stellt ein Zwischenfall an Bord einen außergewöhnlichen Umstand dar, muss die Airline bei Verspätung keine Entschädigung zahlen.

Am Bord eines Flugzeugs geht es bisweilen heiß her. Bei intensiven Auseinandersetzungen kann es sogar zu Zwischenlandungen und somit zu Verspätungen kommen. Da die Sicherheit aber oberste Priorität hat, müssen Airlines in brisanten Fällen keine Entschädigung zahlen.

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Reisende müssen einen verspäteten Abflug von 24 Stunden auf Grund eines gestrichenen Fluges nicht hinnehmen.

Können Reisende ihren Flug erst 24 Stunden später als geplant antreten, dann ist dies ein Reisemangel. Buchen Reisende in diesem Fall einen früheren Ersatzflug, muss der Veranstalter die Kosten tragen.

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Tourismus
Reiseportale dürfen die tatsächlichen Flugpreise samt Steuern, Gebühren und Zuschläge nicht verstecken. Das geht aus einem BGH-Urteil hervor.

Bei der Flugbuchung im Internet sollte der Endpreis deutlich angezeigt sein. Weil ein Reiseportal sich nicht an diesen Vorsatz hielt, gingen Verbraucherschützer vor Gericht. Mit Erfolg, wie ein BGH-Urteil zeigt.

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Auch wenn man nicht mitfliegt: Wer seinen Flug storniert, kann zumindest auf eine Teilerstattung hoffen.

Oft ist es ärgerlich genug, wenn eine Familie eine Reise stornieren muss. Richtig ärgerlich wird es, wenn die Fluggesellschaft nichts erstatten will. Angeblich, weil das der gebuchte Tarif ausschließt. Über einen solchen Fall entschied zuletzt ein Gericht.

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Tourismus
Die Anzahlung für eine Reise darf nicht zu hoch sein.

Wer eine Reise bucht, muss in der Regel anzahlen. Zu hoch darf diese Summe aber nicht sein. Ein Gerichtsurteil bringt Klarheit.

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