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Veranstalter bieten kostenloses Umbuchen für Israel

Tourismus Veranstalter bieten kostenloses Umbuchen für Israel

Nach der Serie von Anschlägen in Israel spitzt sich die Lage zwischen Israelis und Palästinensern zu. Israel erleichtert seinen Bürgern jetzt, zum Schutz Waffen zu tragen.

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Beerdigung des bei dem Anschlag auf die Synagoge getöteten Polizisten: Einige Reiseveranstalter bieten nun kostenloses Umbuchen für Israelreisende an.

Quelle: Gil Eliyahu/Jini Photos

Jerusalem. Nun reagieren die ersten Reiseveranstalter.

Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem haben einige Reiseveranstalter reagiert. Der Studienreisenanbieter Gebeco räumt seinen Kunden ab sofort nach eigenen Angaben unter anderem für Israel ein kostenloses Umbuchungsrecht bis sechs Wochen vor Reiseantritt ein.

Bei Studiosus und Marco Polo besteht ein solches schon seit längerer Zeit bis vier Wochen vor Abreise. Eine Reisegruppe der Münchener Veranstalter befindet sich derzeit in Israel. Vorsorglich wurde ein Besuch des in Ostjerusalem gelegenen Ölbergs abgesagt. Die weiteren Programmpunkte fänden wie geplant statt, teilte der Veranstalter mit.

Das neue Umbuchungsrecht bei Gebeco - das zunächst für alle Abreisen bis Ende 2015 eingeräumt wird - gilt auch für Jordanien sowie für alle Reisen nach Afrika. Hintergrund in Afrika ist Ebola.

Das Auswärtige Amt hat nach dem Anschlag auf die Synagoge seine

Reisehinweise für Israel verschärft. Allen deutschen Bürgern, die sich in dem Land und den palästinensischen Gebieten aufhalten, wird geraten, sich auf der Homepage des Amtes zu

registrieren. Das gilt auch für Touristen, die nur kurz in der Region sind. Im Krisenfall wird mit ihnen Kontakt aufgenommen.

 

Bereits seit Ende Oktober wird geraten, in Jerusalem vorsorglich auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten. Größere Menschenansammlungen in der Stadt und im Gaza-Streifen sind möglichst zu meiden. Es sei mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Checkpoints und die Altstadt Jerusalems gelten derzeit als unsicher, an Feiertagen wird der Tempelberg am besten nicht besucht.

Daneben rät das Auswärtige Amt von Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien und Libanon ab. Reisende sollte sich vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei

Raketenangriffen informieren.

dpa

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