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Nach Anschlag: Reedereien steuern Tunesien nicht mehr an

Tourismus Nach Anschlag: Reedereien steuern Tunesien nicht mehr an

Mehrere Reedereien verzichten auf einen Stopp in der tunesischen Hauptstadt. Costa Crociere will Tunis bis auf weiteres durch andere Häfen im Mittelmeer ersetzen, sagte eine Sprecherin.

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Als Reaktion auf den Terroranschlag hat Costa Crociere alle Anläufe in Tunis bis auf weiteres aus den Fahrplänen seiner Schiffe gestrichen.

Quelle: obs/Costa Kreuzfahrten/Costa Crociere

Hamburg. n. Auch MSC Cruises wird Tunis nach Medienberichten vorerst nicht mehr anlaufen. Aida Cruises wird auf allen kommenden Reisen der "Aida Blu", "Aida Sol" und "Aida Vita" ebenfalls einen Ausweichhafen ansteuern. Das teilte die Reederei mit.

Unter den Opfern des Terroranschlags auf das Bardo-Museum in Tunis vom Mittwoch (18. März) sind viele Kreuzfahrt-Passagiere. MSC hat bestätigt, dass sich neun Passagiere der "MSC Splendida" unter den Opfern befinden. Costa Crociere hat mitgeteilt, dass fünf Passagiere, die sich an Bord der "Costa Fascinosa" befanden, bei dem Anschlag getötet wurden.

Für Tui Cruises besteht kein aktueller Handlungsbedarf, teilte das Unternehmen mit. Ein Anlauf in Tunesien sei erst im Oktober geplant. Die Reederei hofft, dass sich die Situation vor Ort bis dahin wieder beruhigt hat. Das Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis für Tunis bislang nicht grundsätzlich verschärft.

Der Studienreiseanbieter Studiosus ermöglicht seinen Kunden kostenloses Umbuchen und Stornieren für Reisen mit Abreise bis Ende Mai. Der Grund: Das Bardo-Museum wird nicht mehr besucht und damit entfällt ein Höhepunkt der Rundreise. Schauinsland Reisen bietet aus Kulanz ebenfalls Umbuchungen und Stornierungen an.

dpa

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