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Mehr Karibik-Flüge im Winter - Was das für Reisende bedeutet

Tourismus Mehr Karibik-Flüge im Winter - Was das für Reisende bedeutet

Im Winter in die Karibik entfliehen - das ist ein Urlaubstraum vieler Deutscher. Das Flugangebot ist diese Saison riesig. Doch finden Touristen noch überall Hotels? Und sinken durch das große Angebot vielleicht sogar die Preise? Was Reisende jetzt wissen müssen.

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Der Sonne entgegen: In diesem Winter fliegen deutlich mehr Maschinen ab Deutschland in die Karibik. Das hat Konsequenzen.

Quelle: Kevin Kurek

Hannover. Der neue Langstrecken-Billigflieger Eurowings steuert im Winter Varadero auf Kuba, Cancún in Mexiko sowie Punta Cana und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik an. Sechs Verbindungen gibt es insgesamt pro Woche.

Auch Air Berlin und Condor fliegen die Sonnenziele zwischen den USA und Südamerika an, teils mit mehr Frequenzen. Das Flugangebot ab Deutschland in die Karibik hat sich also deutlich erhöht. Das hat Konsequenzen.

Werden in der Karibik im Winter die Betten knapp?

Mehr Flüge bedeuten mehr Fluggäste, das sorgt für mehr Betrieb in den Ferienregionen. Die Betten werden in manchen Ländern knapp. Für Kuba und Mexiko treffe dies voll und ganz zu, erklärte die DER Touristik Frankfurt mit den Marken Dertour und Meier's Weltreisen. Nicht betroffen sei die Dominikanische Republik. Auch Tui sieht für Kuba eine sehr hohe Nachfrage. Im November würden die Kapazitäten knapp, im Dezember gebe es noch eine größere Auswahl. Deutlich mehr Flexibilität haben Reisenden von Januar bis April im kommenden Jahr.

Ein wichtiger Hinweis: Um Weihnachten und den Jahreswechsel werden überall in der nördlichen Karibik die Betten knapp. Denn dann machen die Amerikaner und Kanadier Urlaub, ist die Erfahrung bei Thomas Cook. Der Veranstalter verspricht für die wichtigsten Hotels aber ausreichende Kapazitäten. Das gleiche gilt für die Tui.

Wird es schwierig, noch das Wunschhotel zu bekommen?

Nein, teilt Tui mit. DER Touristik sieht das ähnlich: Grundsätzlich nein. Doch es gibt Sonderfälle wie die kubanische Hauptstadt Havanna. Dort müssen Reisende flexibel sein, das Wunschhotel kann schon ausgebucht sein. Und in Mexiko würden bestimmte Häuser die gesamte Saison über gut verkauft. Thomas Cook verspricht Karibik-Urlaubern: Wer früh bucht, bekommt sein Wunschhotel.

Führt das große Flugangebot zu sinkenden Reisepreisen?

Mehr Konkurrenz drückt den Preis - das gilt für die Karibik im Winter nicht zwangsläufig. Tui hat es durch die Partnerschaft mit Eurowings und Nachverhandlungen mit den Hoteliers geschafft, die Preise zu senken. Der Urlaub wird im Vergleich zur letzten Wintersaison nach Angaben des Veranstalters im einstelligen Prozentbereich günstiger. Doch der schwache Euro im Vergleich zum Dollar führt dazu, dass die Preise etwa bei Thomas Cook leicht gestiegen sind - auch wenn das Angebot auf dem Flugmarkt groß ist. Preissprünge nach unten werden ausbleiben, erklärt auch DER Touristik.

Wie laufen die Buchungen für die Karibik in diesem Winter?

"Insbesondere Kuba legt aktuell deutlich zu", sagt Steffen Boehnke, der bei Tui die Fernstrecke verantwortet. DER Touristik spricht für Kuba von einem "extrem guten zweistelligen Plus". Jamaika liegt bei dem Veranstalter ebenfalls im Plus, Mexiko auf Niveau des Vorwinters und die Dominikanische Republik leicht darunter. Der Trend für Reisen in die Karibik sei ungebrochen, heißt es bei Thomas Cook. Entsprechend seien die Buchungen gestiegen.

dpa

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