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Mallorcas Partyhochburg: Neue Benimmregeln in Magaluf

Tourismus Mallorcas Partyhochburg: Neue Benimmregeln in Magaluf

Palma de Mallorca (dpa) – Auf Mallorca hat eine der umstrittensten Partymeilen Europas striktere Benimmregeln bekommen. In der vor allem bei Briten beliebten Urlauberhochburg Magaluf traten am Dienstag (9. Juni) drei Verordnungen in Kraft, die zur Eindämmung der Eskapaden trinkfreudiger Touristen beitragen sollen.

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Magaluf zieht die Notbremse. In der spanischen Urlauber-Hochburg gelten ab sofort neue Regeln.

Quelle: Emilio Rappold

Die Partymeile folgt damit dem Beispiel der Hauptstadt der spanischen Ferieninsel, Palma de Mallorca, die im Sommer vergangenen Jahres für die Gegend um den "Ballermann" Saufgelage unter freiem Himmel unter Strafe gestellt hatte.

Die zuständige Gemeindeverwaltung von Calvià hatte die Verordnungen am 21. Mai nach zahlreichen Skandalen erlassen, durch die Magaluf und vor allem die Gegend um die Straße Punta Ballena zum Teil auch international in die Negativschlagzeilen geraten waren. Im vergangenen Sommer war zum Beispiel im Internet ein Video verbreitet worden, das eine junge Frau beim Oralsex mit mehreren Männern in einer Bar zeigte. Medien schrieben damals, in einigen Kneipen Magalufs würden Oralsex-Wettbewerbe abgehalten, bei denen den Frauen Gratisgetränke in Aussicht gestellt würden.

Ab sofort darf man in Magaluf zwischen 22.00 und 8.00 Uhr keine Getränke mehr im Freien zu sich nehmen. Der Verkauf alkoholischer Getränke nach Mitternacht wurde ebenfalls verboten. Für organisierte Kneipentouren gelten strenge Einschränkungen.

Neben der Eindämmung von Trink- und anderen Exzessen - wie Sex oder das Flanieren ohne Kleidung auf offener Straße sowie Prügeleien - will man unter anderem auch das berüchtigte "Balconing" bekämpfen. Bei solchen Mutproben-Sprüngen von Hotel-Balkonen waren im vergangenen Sommer in Magaluf sechs Touristen gestorben. Für die meisten Zuwiderhandlungen sind Geldstrafen zwischen 750 und 1500 Euro vorgesehen. In einer ersten Phase werde es allerdings nur Verwarnungen geben, versicherten Sprecher von Calvià.

dpa

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