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"Lonely Planet"-Ranking: Bayern unter Top-Zielen 2016

Tourismus "Lonely Planet"-Ranking: Bayern unter Top-Zielen 2016

Schloss Neuschwanstein, Oberammergau, München - für die Macher vom "Lonely Planet" zählt Bayern zu den angesagten Reisezielen 2016. Als Top-Stadt wird ein Hafen- und Handelsort in Montenegro gekürt.

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Bayern gehört für «Lonely Planet» zu den zehn Top-Urlaubsgebieten 2016. In München (Foto) können Urlauber fast südländisches Flair genießen.

Quelle: Sven Hoppe

Ostfildern. Die Reisebuchmarke "Lonely Planet" macht wieder Vorschläge, welche Urlaubsziele kommendes Jahr angesagt sein sollen. Im Trend-Buch "Best in Travel 2016" schafft es dabei ein deutsches Bundesland in die Top 10 der Regionen

Auf Platz acht des "

Lonely Planet"-Rankings landet: Bayern. Als "lebensverändernde Erfahrungen" in dem süddeutschen Bundesland preist der Reiseführer "spektakuläre Sehenswürdigkeiten" wie Schloss Neuschwanstein, die prächtige Wieskirche oder das Holzschnitzerdorf Oberammergau an.

Der Landeshauptstadt München wird von den Autoren ein fast südländisches Flair nachgesagt: Die Metropole lasse sich "am besten im hippen Glockenbachviertel oder bei einem Fußballspiel des FC Bayern München in der eindrucksvollen Allianz Arena erleben".

In den elf "Best in Travel"-Ausgaben war Deutschland bislang selten vertreten. 2011 zum Beispiel wurde Berlin als tolle "Comeback-Stadt" genannt, 2010 war Deutschland in den Top 10 der Länder.

Nummer eins bei den Regionen ist für "Lonely Planet" im Jahr 2016 übrigens Transsilvanien, also Siebenbürgen - die oft als Dracula-Heimat beschriebene Gegend im Zentrum von Rumänien.

Bei den Ländern macht das afrikanische Botsuana das Rennen - vor Japan, den USA, dem Pazifik-Inselstaat Palau, Lettland, Australien, Polen, Uruguay, Grönland und den Fidschi-Inseln.

Bei den Städten wird es diesmal unkonventionell: Auf Platz eins liegt Kotor in Montenegro. Die Stadt am Mittelmeer sei noch ein Geheimtipp, liege in einer atemberaubenden Bucht und sei mit "Mini-Dubrovnik" eigentlich nur unzureichend beschrieben: "In Kotors Labyrinth aus Gassen und von Kirchen umgebenen Plätzen gibt es nur eins zu tun: sich verlaufen und in den Alltag der Einheimischen eintauchen."

In den vergangenen Jahren ging es beim "Lonely Planet" insbesondere bei den Städten wenig experimentierfreudig zu. Für 2015 stand Washington auf Platz eins, für 2014 Paris, 2013 San Francisco und 2012 London.

Für 2016 folgen bei den Städten auf Platz zwei Ecuadors Hauptstadt Quito, Irlands Hauptstadt Dublin, dann George Town im Bundesstaat Pinang in Malaysia, die niederländische Hafenstadt Rotterdam, die indische Metropole Mumbai, das australische Fremantle, das englische Manchester, die Country-Musik-Metropole Nashville (US-Staat Tennessee) sowie die ewige Stadt, also Rom, auf Platz zehn.

Doch noch einmal zurück zu Bayern: "Ob in urigen Brauhäusern oder auf der Skipiste, die Bayern wissen es, ein guter Gastgeber zu sein", sagt die Sprecherin der deutschen "Lonely Planet"-Lizenzinhaber, Stephanie Mair-Huydts vom Verlag Mairdumont in Ostfildern bei Stuttgart. "Und 2016 ist dazu noch ein ganz besonderes Jahr, um die bayerische Lebensart zu entdecken: Die Region feiert 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot des Bieres. Prost!"

Im Buch heißt es aber auch zum Freistaat, der in der Bundesrepublik bekanntlich viele Fans, aber auch vergleichsweise viele Feinde hat: "Im Gegensatz zum restlichen Deutschland können die Bayern einerseits so frei und offen wie der Blick von der Zugspitze bei Fernsicht sein und andererseits so eng wie die kopfsteingepflasterten Gassen im mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber."

Literatur:

Lonely Planet's Best in Travel 2016, 208 Seiten, 10 Euro, ISBN-13: 978-3-8297-2395-4

dpa

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