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Lawinengefahr in Alpen: Ausrüstung und Erfahrung zählen

Tourismus Lawinengefahr in Alpen: Ausrüstung und Erfahrung zählen

Lawinengefahr in Alpen: Ausrüstung und Erfahrung zählen

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«Gesperrt wegen Lawinengefahr»: Durch die starken Regenfälle kann es in Bayern zu Nassschneelawinen kommen.

Quelle: Angelika Warmuth

München. Wer über die Osterfeiertage (3. bis 6. April) noch in den Winterurlaub aufbricht, sollte entsprechend vorsichtig sein. Vor allem Skifahrer und Snowboarder sollten sich gut vorbereiten:

 

Die richtige Ausrüstung mitnehmen: In jeden Rucksack gehören ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), eine Sonde und eine Schaufel - das ist der absolute Standard. Der Lawinen-Piepser weist auf die Lage des Verschütteten hin. Eine schnelle Ortung ist aber erst mit einer Lawinensonde möglich. Die Schaufel braucht man zum Ausgraben.

 

 

Über die Tourenbedingungen informieren: Das Studieren des

Lawinenlageberichts gehört neben der Wetterkunde zur Planung jeder Tour abseits der ausgewiesenen Pisten. Es reicht aber nicht, bloß die Warnstufe zu kennen. Wichtig ist auch zu wissen, wovon die Gefahr ausgeht: Welche Hänge sind besonders gefährdet? Und in welcher Höhenlage? Derzeit ist unterhalb von 2000 Metern mit Lawinen vor allem aus den noch schneereichen Schattenseiten der Bergkämme zu rechnen, teilt die Lawinenwarnzentrale Bayern mit.

 

 

Die eigene Erfahrung berücksichtigen: Je höher die Warnstufe ist, umso größer müssen das eigene Können und die Erfahrung sein. Eine angemessene Selbsteinschätzung entscheidet maßgeblich über das sichere Gelingen einer Skitour oder Freeride-Abfahrt.

dpa

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