Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Bahnstreik endet schon am Samstag - Verspätungen bis Sonntag

Tourismus Bahnstreik endet schon am Samstag - Verspätungen bis Sonntag

Der Streik der Lokführer ist nach einem Gerichtsurteil rechtmäßig. Trotzdem wollen sie nun früher als geplant wieder an die Arbeit gehen. Doch auch am Sonntag wird es noch Einschränkungen geben.

Voriger Artikel
Max und Moritz mit ihren Erben im Museum Wilhelm Busch
Nächster Artikel
Nach Streik: Personenzüge fahren wieder planmäßig

Ein Ende ist in Sicht: Der Lokführerstreik soll nun schon am Samstag um 18.00 Uhr beendet werden.

Quelle: Arno Burgi

Berlin. Alle Informationen für Reisende gibt es hier.

Bahnkunden können ein wenig aufatmen: Die Lokführer wollen ihren bundesweiten Streik schon am Samstag um 18.00 Uhr beenden. Diese "Versöhnungsgeste" kündigte der Chef der Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Freitag (7. November) überraschend an. Zuvor hatte das Landesarbeitsgericht Hessen den eigentlich bis Montagfrüh geplanten Streik auch in zweiter Instanz für rechtmäßig erklärt.

Besonders im Fernverkehr müssen sich die Fahrgäste aber weiter auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Im Nahverkehr sollen im Laufe des Sonntags wieder deutlich mehr Züge fahren, teilte die Bahn mit.

Die Lokführer hatten ihre Arbeit im Güterverkehr schon am Mittwoch niedergelegt, im Personenverkehr in der Nacht zum Donnerstag - und sich damit in Politik und Öffentlichkeit viel Kritik eingehandelt.

Millionen Bahnreisende mussten auch am verkehrsreichen Freitag improvisieren und sich auf ein schmales Zugangebot einstellen. Nur ein Drittel der Fernzüge fuhr, in den Regionen waren es zwischen 15 und 60 Prozent - teils mehr als erwartet. In vielen Zügen blieben dennoch Plätze frei, weil Reisende auf Auto und Fernbus umstiegen. Auf den Straßen in den Städten und auf den Autobahn kam es zu Staus.

Am Wochenende trifft der Streik neben Urlaubsrückkehrern zum Ferienende in Niedersachsen und Bremen auch Fahrgäste, die zum Mauerfall-Jubiläum nach Berlin wollen. Schon nach den Ersatzfahrplänen war jedoch geplant, dass auf den wichtigen Strecken aus Richtung Hannover stündlich ICE-Züge in die Hauptstadt fahren.

Bahnreisende finden online Informationen über den Ersatzfahrplan. Die beste Adresse dafür ist die

Live-Auskunft der Bahn. Dort gibt es Auskunft über alle Züge, die jeweils in den nächsten zwölf Stunden fahren. Auf dem Smartphone finden Fahrgäste diese Infos mit der

App DB Navigator oder unter

m.bahn.de.

 

Der Ersatzfahrplan wird fortlaufend entsprechend der aktuellen Verkehrslage aktualisiert. Hat sich der Fahrgast eine Zugverbindung herausgesucht, sollte er diese direkt vor Reiseantritt noch einmal prüfen, um sicherzugehen, dass sie noch aktuell ist.

Allgemeine Verkehrsmeldungen gibt es unter

bahn.de/aktuell. Dort können Kunden herausfinden, in welchem Bundesland es regionalen Ersatzverkehr gibt. Informationen zum Streik gibt es auch telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 08000/99 66 33.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Urlaubsregion Hannover
    Rathaus Hannover

    Hannovers Highlights machen einen Stadtbesuch unvergessen, die Region bietet Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Informationen dazu gibt's hier. mehr