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Ausflugstipps: Neues Zugvogelzentrum und Küstenerlebnisweg

Tourismus Ausflugstipps: Neues Zugvogelzentrum und Küstenerlebnisweg

Europas Küsten rüsten sich für Naturliebhaber. In Skagens Leuchtturm befindet sich nun etwa ein Zugvogelzentrum. Hiddensee hat einen neuen Erlebnispfad. Und in Irland gelangen Wanderer und Radfahrer auf einer neuen Route zur Küstenstadt Dungarvan.

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Der Graue Leuchtturm in Skagen ist schon lange ein Urlaubermagnet. Nun wird ein Informationscenter über Zugvögel darin eröffnet.

Quelle: Naturstyrelsen/dpa-tmn

Neues Zugvogelzentrum im Leuchtturm von Skagen

Touristen im Norden Dänemarks können ein Zentrum für Zugvögel besuchen: das "Center for trækfugle" im Küstenort Skagen. Es liegt im 46 Meter hohen Grauen Leuchtturm ("Grå Fyr"), dem Wahrzeichen der Stadt. Auf der Aussichtsplattform können Besucher Zugvögel beobachten. Das Zentrum bietet dazu viele Informationen zu den verschiedenen Arten. An der Nordspitze Dänemarks - am Übergang von Nord- und Ostsee - machen jedes Jahr Millionen Zugvögel Halt, wie die Tourismusagentur erklärt. Darunter sind Kraniche, Gänse, Seeadler oder Wanderfalken. Geöffnet ist das Zentrum täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, im Juli und August bis 19.00 Uhr. Im Herbst und Winter schließt es schon früher. Erwachsene zahlen je nach Saison ab 60 Dänische Kronen (rund 8 Euro). Für Kinder ab vier Jahren kostet der Eintritt ab 40 Kronen (rund 5,40 Euro).

Küstenerlebnisweg "De lütt Küst" auf Hiddensee eröffnet

Auf der Insel

Hiddensee lädt ein neuer Küstenwanderweg zum Entdecken ein. Der Erlebnispfad "De lütt Küst" soll für die größte zusammenhängende Küstendünenheide und den Dornbusch mit seinem Steilufer sensibilisieren und die Prozesse der Küstendynamik erklären, wie das Umweltministerium mitteilte. Der rund 6,7 Millionen Euro Pfad entstand unter Regie des Umweltverbandes Nabu (Naturschutzbund). Das Umweltministerium beteiligte sich mit 300 000 Euro an den Kosten. Der Erlebnispfad ermögliche Kindern und Erwachsenen, das Zusammenspiel von Wind, Wellen und Sand mit eigenen Händen zu erforschen, hieß es.

Waterford Greenway: Neue Route für Wanderer und Radfahrer in Irland

In Irland hat eine neue Route für Wanderer und Radfahrer entlang einer alten Bahnlinie eröffnet. Der Waterford Greenway im Südosten der Insel führt auf 46 Kilometern von Waterford zur Küstenstadt Dungarvan. Es geht durch Wälder, über Viadukte und an archäologischen Stätten vorbei, teilt Tourism Ireland mit. Laut Tourismusvertretung handelt es sich beim Waterford Greenway um die längste Off-Road-Route in Irland. Entlang der Strecke gebe es zahlreiche Fahrradverleihe. Viele bieten auch eine Herberge an. Außerdem gibt es geführte Touren auf der Route.

Längste Seilhängebrücke der Welt im Harz eröffnet

Im Harz ist die nach Angaben ihres Betreibers längste Fußgänger-Seilhängebrücke der Welt eröffnet worden. Der freihängende Abschnitt sei 458 Meter lang, teilte eine Sprecherin des Unternehmens

Harzdrenalin mit. Insgesamt umfasst die Brücke inklusive Podeste und Nebenbauwerk 483 Meter, für den Weltrekord ist aber nur das freihängende Stück entscheidend. Die bislang längste Brücke ihrer Art gibt es Harzdrenalin zufolge im russischen Sotschi. Sie misst 439 Meter freihängend. Die Brücke im Harz überspannt das Rappbodetal. Ihr Bau durch eine Spezialfirma aus Österreich dauerte fast zehn Monate. Die genauen Kosten gab der Betreiber nicht bekannt. Besucher können das Flusstal nun gegen Eintritt auf einem 1,20 Meter schmalen Steg aus Gitterrosten überqueren.

Europaweg im Wallis bekommt neue Hängebrücke

Im Schweizer Kanton Wallis ist der

Europaweg zwischen Grächen und Zermatt dank einer neuen Hängebrücke vom Sommer an wieder als reiner Höhenweg begehbar. Die Brücke liegt bei dem Dorf Randa. Sie soll 365 Meter lang sein und der größte Abstand zum Erdboden 75 Meter betragen. Nach Angaben von Zermatt Tourismus handelt es sich um die längste alpine Flusshängebrücke der Welt. Der Europaweg ist eine Zwei-Tages-Tour und bietet als Höhenweg unter anderem eine Aussicht auf das Matterhorn. Seit dem Jahr 2010 war die Route nicht mehr durchgehend auf einem gleichmäßigen Höhenniveau begehbar, nachdem eine frühere Hängebrücke beschädigt worden war. Wanderer mussten seitdem einen anstrengenden Umweg in Kauf nehmen oder die Tour abbrechen, heißt es auf der Webseite.

dpa

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