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Pudel, Models, Kollektionen: Tops und Flops der Fashion Week

Mode Pudel, Models, Kollektionen: Tops und Flops der Fashion Week

Geht es gen Himmel oder eher gen Hölle: In welche Richtung entwickelt sich die Berliner Fashion Week? Hier ein Rückblick, aufgeteilt nach Tops und Flops. Berliner Modewoche (19. bis 23. Januar) war auf Wackelkurs, sie musste zwei Absagen verkraften.

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Es sei denn, es handelt sich um so ein Exemplar: Der Auftritt dieses überdimensioniertes Pudels mit Anna Ermakowa darf als einer der Höhepunkte der Modewoche gelten.

Quelle: Lukas Schulze

Berlin. n verkraften. Zu gucken gab es aber viel. Zum Beispiel: Boris Beckers 14 Jahre alte Tochter Anna posierte auf dem Laufsteg neben einer riesigen Pudel-Figur. Die Designer legten sich ins Zeug: von der Show im Berghain-Club bis zum Einsatz von Hunden auf dem Catwalk. Ein Rückblick in Tops und Flops.

 

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Zu viel Schwarz wirkt schnell langweilig - es sei denn, der Schnitt ist so aufregend wie bei diesem Kleid von Irene Luft.

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TOPS:

 

 

Neue Wege: Berlin kann auch elegant, es muss nicht immer Turnschuh oder Vintage sein. Zum Beispiel im Kronprinzenpalais. Deutsche Designer und Label wie Lala Berlin, Michael Sontag, Iris von Arnim und Odeeh zeigten beim "Berliner Mode Salon" in einer Ausstellung ihre Kollektionen. Der Salon soll jetzt regelmäßig stattfinden.

 

 

Starke Männer: Die Fashion Week ist immer eine Bühne für Newcomer. Gute Noten bekamen die Berliner Bobby Kolade und Sasa Kovacevic (Label Sadak). Hingucker bei Kolade war ein türkisfarbener Lametta-Strickanzug, bei Sadak gab es viel Orange und wilde Muster.

 

 

Klappern: Eine neue Lobby-Organisation für die deutsche Mode soll das "German Fashion Design Council" werden.

 

 

Blau und Gelb: Bei Designer Hien Le leuchteten digitale Drucke in Yves-Klein-Blau. Das Team Zukker aus Halle (Saale) setzte mit Gelb Akzente.

 

 

Dunkle Schlapp-Hüte: Schön mondän!

 

 

Die Messen: Panorama und Premium verbuchten laut Senatsverwaltung Aussteller- und Besucherrekorde. Die Öko-Mode zog in den Postbahnhof: Coole neue Location für den Green Showroom und die Ethical Fashion Show - trotz des zugigen Treppenhauses.

 

 

FLOPS:

 

 

Wackelkurs: Keine großen Namen, zu viele Blogger und zu viel Rummel um B-Promis - das gehört bei der Berliner Fashion Week zu den Standardklagen. Dieses Mal fiel auch noch die Messe Bread & Butter aus, die nach der Insolvenz die Händler im Internet über ihre Zukunft abstimmen ließ. Stammgast Michael Michalsky strich seine Show, weil er lieber für die Ebola-Hilfe spenden wollte. "Vogue"-Chefredakteurin Christiane Arp sah die Modewoche "an einem Scheideweg" - es gehe in den Himmel oder in die Hölle.

 

 

Schwarz: Bei manchen Designern sieht es im Herbst düster aus. Kann langweilig wirken, wenn die Schnitte nicht aufregend genug sind.

 

 

Fell: Zottelige Jacken im Yeti-Look, in Blau werden Erinnerungen an das Krümel-Monster wach. Ob sich das durchsetzen wird?

 

 

Oversized: Übergroße Schnitte sind ein Trend, der sorgfältig kombiniert sein will. Sonst sieht es wahlweise nach verlorenem Posten oder "Denver Clan" aus.

 

 

Vollbart: Bei den Modebewussten geht der Trend anscheinend zum haarlosen Kinn oder zum preußisch anmutenden Schnurrbart. Auch Werbestar Friedrich Liechtenstein ("Supergeil") hat sich den Rauschebart gestutzt.

 

 

Hunde auf dem 'Catwalk': Manchmal unberechenbar. Ein Exemplar sträubte sich und musste getragen werden. Lösen zwar viele gereckte Smartphones aus, aber die Show von Rike Feurstein hätte diesen Gag gar nicht gebraucht.

dpa

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