Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Cold Cream und Nagelöl: Haut- und Handpflege im Winter

Mode Cold Cream und Nagelöl: Haut- und Handpflege im Winter

Rissige Haut, brüchige Nägel - mit solchen Problemen hat man im Winter oft mehr zu kämpfen als im Sommer. Hier ist eine verstärkte Pflege mit Hilfe von Cremes und Ölen gefragt.

Voriger Artikel
Kosmetika: Buchsymbol weist auf Beipackzettel hin
Nächster Artikel
Der Regenschirm: nicht praktisch, trotzdem beliebt

Die Hände werden beim Pflegen oft vergessen. Dabei werden sie besonders beansprucht und sollten vor allem im Winter gut eingecremt werden.

Quelle: Jens Schierenbeck

Euskirchen. Im Winter ist die Haut stark beansprucht. Denn ihr Schutzmantel, der Hydro-Lipid-Mantel, gerät durch die Kälte aus dem Gleichgewicht, erklärt Elena Helfenbein vom VKE-Kosmetikverband in Berlin. Je kälter es ist, desto weniger Talg produziere die Haut und desto trockener werde sie.

Hier kann eine sogenannte Cold Cream helfen. Cold Creams sind meist sehr reichhaltig und enthalten wertvolle Lipide, so die Expertin. Dadurch stärken sie die Barrierefunktion der Haut. Pflegeprodukte mit Ölen können die Haut zusätzlich geschmeidig halten.

Auch die Nägel zu pflegen, ist nicht nur aus kosmetischer Sicht sinnvoll: Denn sind die Nägel brüchig oder splittern, kann es zu schmerzhaften Einrissen und Entzündungen kommen.

Brüchig werden die Nägel in der Regel aufgrund von äußeren Einflüssen - wie dem häufigen Hantieren mit Putzmitteln ohne Schutzhandschuhe. Ein Eisen- oder Zinkmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung stecken eher selten dahinter.

Wichtig ist daher eine gute Pflege: Das bedeutet, beim Eincremen der Hände wirklich bis zu den Fingerspitzen zu cremen, das wird häufig vergessen. Zusätzlich können Öle, etwa ein Mandelöl, die Nägel pflegen.

Effektiv ist es, das Öl abends aufzutragen und über Nacht einwirken zu lassen. Die Hände kommen dann am besten in Stoffhandschuhe. Zusätzlich kann es gut sein, Biotin einzunehmen, um die Nägel zu kräftigen, so der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Das müsse aber über mehrere Monate geschehen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles