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Berliner Fashion Week: Anna Ermakowa als Stargast

Mode Berliner Fashion Week: Anna Ermakowa als Stargast

Die Hauptstadt im Modefieber: Bei der Berlin Fashion Week kann das Publikum zwischen Salon und Club pendeln. Die Stars treffen sich aber im Zelt der Modewoche. Eine 14-Jährige wird bejubelt.

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War der absolute Hingucker bei der Schau von Riani: Anna Ermakowa, die 14-jährige Tochter von Boris Becker.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Berlin. Aufsehen bei der Fashion Week: Die erst 14 Jahre alte Anna Ermakowa - Tochter von Tennislegende Boris Becker - ist auf dem Laufsteg der

Berliner Modewoche (19. bis 23. Januar) gefeiert worden. Ermakowa, die ihrem Vater recht ähnlich sieht, eröffnete vor jubelnden Zuschauern die Schau des Labels Riani. Ihr Auftritt war von vielen mit Spannung erwartet worden. Ermakowa präsentierte schließlich zwei Kleider, posierte mit einer überdimensionalen Pudel-Figur und begleitete zum Abschluss Riani-Chefdesigner Ulrich Schulte auf den Laufsteg.

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War der absolute Hingucker bei der Schau von Riani: Anna Ermakowa, die 14-jährige Tochter von Boris Becker.

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Da verblasste fast der Besuch aus Hollywood: Schauspielerin Katie Holmes hatte wenige Stunden zuvor aus der ersten Reihe die Schau von Marc Cain angeschaut. Auch das britische Model Liz Hurley brachte etwas internationales Flair ins Show-Zelt am Brandenburger Tor. Holmes und Hurley waren von Fans und Journalisten empfangen worden.

Bei beiden großen Labels - Riani und Marc Cain - präsentierten die Models sehr feminine und tragbare Kreationen. Farblich ist im Winter 2015/2016 nahezu alles erlaubt: von Pastelltönen über Rot bis Schwarz. Auch bei den Materialien war fast alles dabei: fließende Seide, glitzernde Pailletten und wollige Pullover. Auffällig oft trugen die Models Rollkragenpulli oder zumindest kleine Stehkragen.

Zur Präsentation von Minx im Zelt kamen Ex-First-Lady Bettina Wulff und die Schauspielerinnen Andrea Sawatzki und Marion Kracht.

Bei der Premiere des "Berliner Mode Salons" stellten sich 18 deutsche Designer und Labels vor. Darunter waren Dawid Tomaszewski, Lala Berlin, Iris von Armin, Augustin Teboul, Dorothee Schumacher und Talbot Runhof. Edler Rahmen für Ausstellung Präsentation der Kollektionen war das Kronprinzenpalais Unter den Linden.

"Hier soll deutsche Mode stattfinden", sagte Marcus Kurz, Chef der Agentur Nowadays, der mit "Vogue"-Chefredakteurin Christiane Arp den Salon gestartet hat, den es nun zu jeder Modewoche geben soll. Hien Le stellte seine Entwürfe im Treppenhaus vor, darunter digitale Prints in Yves-Klein-Blau, die mit dem Pinsel entworfen wurden.

Im Zelt am Brandenburger Tor waren auch wieder Stammgäste, etwa die Mainzer Designerin Anja Gockel und ihre österreichische Kollegin Lena Hoschek. Bei Gockel führte Model Rebecca Mir ein leuchtend rotes Jackett zum Rock vor. Hoschek präsentierte blumige Kreationen im Stil der 60er: ausgestellte Röcke, taillierte Oberteile, Minikleider.

Claudia Effenberg, die bei Hoschek in der ersten Reihe saß, hatten es besonders die Abendkleider angetan. Die knielangen Modelle erinnerten sie an ihre eigenen Entwürfe - sie mache gerade eine Dirndl-Kollektion, erzählte Effenberg.

Der Berliner Designer Bobby Kolade zog mit seiner Show ins Berghain, den bekanntesten Club der deutschen Hauptstadt.

dpa

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