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Kühlschrank nach ablaufenden Produkten durchsehen

Ernährung Kühlschrank nach ablaufenden Produkten durchsehen

Nach dem Einkauf werden ältere Lebensmittel meist von den frischen Produkten in die hinteren Reihen des Kühlschranks verdrängt. Damit sie dort nicht verkommen, sollten Verbraucher den Kühlschrank regelmäßig sichten.

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Damit Lebensmittel nicht unnötig verkommen, sollten sich Verbraucher regelmäßig einen Überblick im Kühlschrank verschaffen.

Quelle: Ole Spata

Bonn. Verbraucher verschwenden weniger Lebensmittel, wenn sie ihren Kühlschrank wöchentlich nach bald zu verbrauchenden Produkten durchsehen. So gerate nichts in Vergessenheit und verderbe nicht unbemerkt, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen. Es empfehle sich, frisch erworbene Waren nach hinten zu räumen und ältere, bald zu verbrauchende nach vorne zu stellen.

Verschrumpeltes Gemüse etwa sollte nicht einfach in den Müll wandern. Es lasse sich gut als Auflauf- oder Pfannengemüse-Zutat verwenden, ohne dass ein Unterschied zu schmecken sei, erläutert die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesernährungsministeriums. Auch angeschnittenes Obst und Gemüse muss nicht entsorgt werden, wenn es braune Stellen hat. Bei den Verfärbungen handelt es sich um eine natürliche Reaktion von Pflanzenstoffen mit der Luft.

Haftet einem Gemüse Erde an, ist das der Initiative zufolge ebenfalls nicht bedenklich. Sie sollte zum Beispiel von Kartoffeln erst unmittelbar vor der Zubereitung entfernt werden, weil sich die Knollen nicht so gut halten, wenn sie gewaschen aufbewahrt werden.

Nahrungsmittelverschwendung vermeiden Verbraucher auch, indem sie ihre Trockenvorräte regelmäßig überprüfen. Bevor diese ergänzt werden, verwenden sie am besten zuerst ältere Bestände, raten die Verbraucherschützer. Tiefgefrorenes sollte mit Einfrierdatum versehen werden: Obst und Gemüse sind noch nach bis zu einem Jahr genießbar, Fisch, Fleisch und fertig gekochte Speisen dagegen nur innerhalb von drei Monaten. Lebensmittelverschwendung lasse sich außerdem vermeiden, wenn gezielt und nur in den genau benötigten Mengen eingekauft wird.

dpa

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