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Gojibeeren sind gesund, aber kein Wundermittel

Ernährung Gojibeeren sind gesund, aber kein Wundermittel

Wer gesund bleiben will, muss Vitamine zu sich nehmen. Davon haben die Gojibeeren genug, weshalb diese sich gut als Nahrungsergänzung eignen. Zu viel darf man von ihnen aber nicht erwarten.

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Gojibeeren gelten als Wunderbeeren, weil sie viele Antioxidatien und Vitamin C enthalten. Gesünder als andere Lebensmittel sind sie deshalb aber nicht.

Quelle: Andrea Warnecke

Bonn. Gojibeeren gelten als Superfood: Sie enthalten neben Vitamin C zahlreiche andere Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Zink. Außerdem sollen die rotfleischigen Beeren antioxidativ wirken, also die Körperzellen vor freien Radikalen schützen.

Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Gojibeeren gibt es im Handel meist getrocknet zu kaufen. In China werden sie traditionell an herzhafte Speisen gegeben, hier isst man sie eher zu Kompott, Müsli, Joghurt oder als Snack wie Rosinen.

Gojibeeren sind oft sehr teuer, da sie meist in Reformhäusern und Bioläden verkauft werden. Da ihre gesundheitlichen Vorteile wissenschaftlich noch nicht erwiesen sind, sollten Verbraucher abwägen, ob sie zu diesen exotischen Beeren oder eher heimischem Obst greifen. Schwarze Johannisbeeren enthalten etwa mehr Vitamin C als Gojibeeren, bei deutlich geringerem Kaloriengehalt.

dpa

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